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2013

2013-06-12

EU fördert mit 2,64 Millionen Großprojekt am INP Greifswald

Mit 2,64 Millionen Euro fördert die Europäische Union das Großprojekt "PlasmaShape" (Plasmaanwendungen) am Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP Greifswald). Insbesondere sollen von der Förderung Investitionen in die Forschungsinfrastruktur getätigt, hochkarätige Wissenschaftler rekrutiert sowie die Zusammenarbeit mit Experten auf internationalem Niveau verstärkt werden.

Die Förderung wertet INP-Direktor Klaus-Dieter Weltmann als "Anerkennung bereits erbrachter und Ansporn für weitere Forschungsleistungen auf höchstem europäischen Niveau". Das INP Greifswald ist die europaweit größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung zu Niedertemperaturplasmen. Jetzt komme es darauf an, "Greifswald als Kompetenzregion für Plasmatechnologie und deren Transfer in die Wirtschaft weiter auszubauen", sagt Weltmann. Das habe nachhaltige Wirkung auf den Wissenschaftsstandort der Region Vorpommern. Unternehmen seien aufgefordert, sich an Entwicklungen zu beteiligen, um modernste Produkte auf den Markt zu bringen.

Die Plasmatechnologie verbindet verschiedene Forschungs- und Industriezweige, sie ist nicht auf eine Branche beschränkt, sondern eine Schlüssel- oder Querschnittstechnologie, die ein hohes Potenzial an Innovationen und Wertschöpfungen besitzt. Gerade in den letzten Jahren hat sich die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten von Plasmaentwicklungen enorm vergrößert. Plasmafernseher, Solarzellen, plasmabehandelte Verpackungen oder Textilien sind bereits fester Bestandteil unseres Lebens. Dem Endprodukt sieht der Verbraucher nicht an, dass es mit Plasma behandelt wurde und dass die besonderen Eigenschaften dem Einsatz von Plasmen zu verdanken sind.

Die Greifswalder Wissenschaftler werden ihre Anstrengungen verstärken, um die Erfolgsgeschichte der anwendungsorientierten Grundlagenforschung von Niedertemperaturplasmen fortzuschreiben. "Greifswald, mit der Universität Greifswald, dem Max-Planck Institut für Plasmaphysik und dem INP Greifswald wird wieder zum deutschen Zentrum der Plasmaforschung", betont INP-Direktor Weltmann.

2013-06-06

Erster deutscher Plasma-Pen erobert die Kliniken

Gemeinsame Innovation von INP Greifswald, Charité Berlin und Uniklinikum Greifswald

Die Plas­ma­me­di­zin zieht in Deutsch­land in den kli­ni­schen All­tag ein. Der ers­te deut­sche Plas­ma-Pen zur Be­hand­lung von in­fek­tiösen Haut­er­kran­kun­gen und zur Ver­bes­se­rung der Wund­hei­lung ist als Me­di­zin­pro­dukt zu­ge­las­sen. Die­se In­no­va­ti­on ist Er­geb­nis der Zu­sam­men­ar­beit von Greifs­wal­der Wis­sen­schaft­lern des Leib­niz-In­sti­tuts für Plas­ma­for­schung und Tech­no­lo­gie e.V. (INP Greifs­wald) mit der Cha­rité Ber­lin und dem Uni­ver­sitätskli­ni­kum Greifs­wald. Ge­mein­sam stell­ten die Ein­rich­tun­gen heu­te (6. Ju­ni) auf dem Haupt­stadt­kon­gress "Me­di­zin und Ge­sund­heit 2013" den so­ge­nann­ten "kin­pen MED" vor. Der Plas­ma-Pen in Größe ei­nes Füll­fe­der­hal­ters, an­ge­schlos­sen an die Plas­ma-En­er­gie­quel­le, ist ein­fach zu hand­ha­ben. Der Arzt kann den Plas­ma-Pen ähn­lich wie ei­nen La­ser ein­set­zen.

Prof. Jürgen La­de­mann, Der­ma­to­lo­ge und For­scher an der Ber­li­ner Cha­rité, die die kli­ni­sche Zu­las­sungs­stu­die durchführ­te, würdig­te die ers­ten er­folg­rei­chen me­di­zi­ni­schen Tests mit dem Plas­ma-Pen. Die Er­geb­nis­se zeig­ten die "großen Per­spek­ti­ven der neu­en Tech­nik", die über die Wund­hei­lung hin­aus­reich­ten. La­de­mann stell­te her­aus, dass es für ei­nen in­ter­na­tio­na­len Er­folg mit der Plas­ma­me­di­zin not­wen­dig sei, deutsch­land­weit die ver­schie­de­nen Er­fah­run­gen und Ent­wick­lun­gen zu bündeln. Des­halb war am ver­gan­ge­nen Mon­tag in Ber­lin das Na­tio­na­le Zen­trum für Plas­ma­me­di­zin ge­gründet wor­den.

Die Wis­sen­schaft­ler des Greifs­wal­der INP, der eu­ro­pa­weit größten außer­uni­ver­sitären For­schungs­ein­rich­tung zu Nie­der­tem­pe­ra­tur­plas­men, hat­ten mit ih­rer Grund­la­gen­for­schung in der Ver­gan­gen­heit den Be­weis er­bracht, dass kal­te Plas­men Krank­heits­er­re­ger abtöten und da­bei gleich­zei­tig die Vi­ta­lität von Zel­len und Ge­we­be po­si­tiv be­ein­flus­sen. Die Wund­hei­lung wird so­mit be­schleu­nigt. An­ge­sichts von vier Mil­lio­nen Men­schen, die jähr­lich mit chro­ni­schen Wun­den in Deutsch­land be­han­delt wer­den, gibt es große Ein­satzmöglich­kei­ten für phy­si­ka­li­sche Plas­men.

"Die Plas­ma­me­di­zin ist end­lich in deut­schen Kli­ni­ken an­ge­kom­men und ich bin si­cher, dass die me­di­zi­ni­schen Er­geb­nis­se in Zu­kunft auf­hor­chen las­sen wer­den", erklärte INP-Di­rek­tor Prof. Klaus-Die­ter Welt­mann. Er be­dank­te sich in Ber­lin bei den bei­den be­tei­lig­ten Kli­ni­ken und auch bei dem Part­ner aus der Wirt­schaft, der Greifs­wal­der neo­plas Grup­pe, die den Er­folg von der For­schung bis zum Pro­dukt erst möglich ge­macht ha­ben. Auch das BMBF hat große Förder­sum­men in die Grund­la­gen­for­schung auf die­sem Ge­biet in­ves­tiert. Ei­ne In­ves­ti­ti­on die sich of­fen­sicht­lich ge­lohnt hat.

2013-05-28

Bundespräsident Joachim Gauck informiert sich über Plasmaforschung am INP Greifswald

Im Rahmen seines Antrittsbesuches am 28. Mai besucht Bundespräsident Joachim Gauck das Greifswalder Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP Greifswald). Begleitet wird er von seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt.

Im INP informiert sich der Bundespräsident über den aktuellen Stand der Plasmaforschung. Dabei besichtigt Joachim Gauck drei Labore, die das Spektrum der Forschung exemplarisch zeigen.
Im plasmamedizinischen Labor geht es um die anwendungsorientierte, interdisziplinäre Forschung für einen späteren direkten therapeutischen Einsatz von physikalischen Plasmen unmittelbar am oder im menschlichen (oder tierischen) Körper. Untersuchungen mit Partnern der Universitäten Greifswald und Rostock sowie mit der Charité Berlin haben gezeigt, dass Plasma Mikroorganismen abtöten und Zellen und Gewebe stimulieren kann. Medizinische Anwendungsfelder sind die Wundheilung, Dermatologie, ästhetische und plastische Chirurgie, Zahnmedizin. Perspektivisch sind auch Anwendungen in der Krebsbehandlung denkbar.

Ergänzend zu der anwendungsorientierten Forschung im plasmamedizinischen Labor wird im zellbiologischen Labor die Grundlagenforschung im Bereich Wundbehandlung mit Plasma vorgestellt.

Im Schweißlichtbogenlabor werden sowohl Service- als auch Grundlagenun­ter­su­chun­gen zur Pro­zess­si­cher­heit, Sta­bi­lität und Ef­fi­zi­enz beim Licht­bo­gen­schweißen durchgeführt. Für diese Un­ter­su­chun­gen ste­ht eine spe­zi­ell und einmalig entwickelte Dia­gnos­tik an pra­xis­nah nach­ge­bil­de­ten Schweißpro­zes­sen mit mo­der­nster Messgeräteaus­stat­tung zur Verfügung. Die Optimierung von Schweißprozessen spielt beispielsweise eine wichtige Rolle in der Automobilindustrie oder im Schiffbau.

Weitere Informationen zum Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP Greifswald) sowie zu den Laborstationen finden Sie in den Steckbriefen, die wir auf der Webseite hinterlegt haben.

Allgemeine Informationen

Plasma, ein ionisiertes Gas, ist ein natürliches Phänomen, das man beispielsweise in der Sonne und in allen Sternen findet. Plasmatechnologie ist eine Querschnitttechnologie, die viele Anknüpfungspunkte in anderen Wissenschaften findet. Mit Hilfe der Plasmatechnologie können Oberflächen beschichtet, funktionalisiert, modifiziert, verschweißt oder dekontaminiert werden. Relativ neu ist die Anwendung von physikalischen Plasmen in der Medizin.

Im Zentrum der Forschungsarbeiten des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP Greifswald), dem europaweit größten außeruniversitären Forschungsinstitut zu Niedertemperaturplasmen, stehen die anwendungsorientierte Grundlagenforschung sowie die Optimierung und Entwicklung plasmagestützter Verfahren und Produkte. Die beiden Forschungsbereiche des INP umfassen derzeit Arbeiten zu Materialien und Energie sowie interdisziplinäre Themen in Umwelt und Gesundheit.

2013-02-07

Plas­ma­tech­no­lo­gie-Ex­per­ten ta­gen in Greifs­wald

Zum zwei­ten Mal nach 2001 fand die 16. Fach­ta­gung für Plas­ma­tech­no­lo­gie (PT-16) in Greifs­wald statt.

Vom 18. bis 20. Fe­bru­ar trafen sich For­scher, Ent­wick­ler und Her­stel­ler in der Uni­ver­sitäts- und Han­se­stadt, um sich über ak­tu­el­le The­men, Ent­wick­lun­gen und Trends aus vie­len An­wen­dungs­be­rei­chen zu in­for­mie­ren. Es wur­den u.a. Fra­gen zur lang­fris­ti­gen und si­che­ren, die Res­sour­cen und die Um­welt scho­nen­den En­er­gie­ver­sor­gung, zur Ver­bes­se­rung von Ma­te­ria­li­en so­wie zu in­no­va­ti­ven Plas­ma­an­wen­dun­gen für die Me­di­zin dis­ku­tiert. Ver­an­stal­tet wurde die im In­sti­tut für Bio­che­mie statt­fin­de Fach­ta­gung vom Leib­niz-In­sti­tut für Plas­ma­for­schung und Tech­no­lo­gie e.V. (INP) mit Un­terstützung des In­sti­tuts für Phy­sik der Uni­ver­sität Greifs­wald. Träger der PT-16 ist die Deut­sche Ge­sell­schaft für Plas­ma­tech­no­lo­gie e.V.

Plas­ma­tech­no­lo­gie hat sich zu­neh­mend als Schlüssel- und Quer­schnitts­tech­no­lo­gie eta­bliert. Die tech­no­lo­gi­schen An­wen­dun­gen von Nie­der­tem­pe­ra­tur­plas­men sind äußerst vielfältig: Ne­ben der Licht­er­zeu­gung spie­len sie u. a. ei­ne wich­ti­ge Rol­le in der Mi­kro­elek­tro­nik, in der Schal­ter­tech­nik, der Plas­ma­che­mie, der Op­tik und La­ser­tech­nik, der Ver­pa­ckungs- und Me­di­zin­tech­nik, der So­lar- und Um­welt­tech­nik, bei der En­er­gie­er­zeu­gung so­wie in der Au­to­mo­bil- und Raum­fahrt­in­dus­trie. In jünge­rer Zeit ha­ben re­la­tiv neue Ge­bie­te wie die plas­ma­gestütz­te Ab­schei­dung von Na­no­kom­po­si­ten und die Plas­ma­me­di­zin wei­ter an Be­deu­tung ge­won­nen.

Greifs­wald bot der Fach­ta­gung ein idea­les Fo­rum: Die Plas­ma­phy­sik hat in der Stadt an der Ost­see ei­ne fast 100-jähri­ge Tra­di­ti­on. Ru­dolf See­li­ger, Ga­s­ent­la­dungs­phy­si­ker, leg­te 1918 den Grund­stein dafür, als er an das Phy­si­ka­li­sche In­sti­tut der Uni­ver­sität Greifs­wald kam. In­zwi­schen gibt es in der Han­se­stadt mit dem In­sti­tut für Phy­sik der Uni­ver­sität so­wie den bei­den außer­uni­ver­sitären Ein­rich­tun­gen, dem Leib­niz-In­sti­tut für Plas­ma­for­schung und Tech­no­lo­gie e.V. (INP) und dem Max-Planck-In­sti­tut für Plas­ma­phy­sik (IPP), ei­ne welt­weit ein­zig­ar­ti­ge Kom­bi­na­ti­on und Kon­zen­tra­ti­on von In­sti­tu­ten, die auf dem Ge­biet der Plas­ma­tech­no­lo­gie und -phy­sik for­schen.

Ein High­light der Ta­gung war der öffent­li­che Aben­dendvor­trag von Me­tin To­lan (TU Dort­mund). Er fand am Mon­tag, dem 18. Fe­bru­ar um 19 Uhr im Kai­ser­saal der Greifs­wal­der Stadt­hal­le statt. In dem Vor­trag "Geschüttelt, nicht gerührt! Ja­mes Bond im Vi­sier der Phy­sik." wid­mete sich To­lan an­schau­lich phy­si­ka­li­schen Phäno­me­nen aus den Fil­men um den eng­li­schen Ge­heim­agen­ten. Er be­ant­wor­tete Fra­gen wie "Wie­so trinkt 007 sei­nen Mar­ti­ni ei­gent­lich geschüttelt und nicht gerührt?", "Wor­an stirbt die ver­gol­de­te Frau in "Gold­fin­ger"?" oder "Kann man wirk­lich mit ei­nem bren­nen­den Au­to übers Eis fah­ren?".

Im "wirk­li­chen" Le­ben ist Pro­fes­sor Me­tin To­lan Lehr­stuhl­in­ha­ber des Fach­be­reichs Ex­pe­ri­men­tal­phy­sik I der Tech­ni­schen Uni­ver­sität Dort­mund. Ge­mein­sam mit sei­nen Stu­den­ten hat er ver­schie­de­ne Sze­nen der Ja­mes-Bond-Fil­me un­ter­sucht und sie auf ih­re phy­si­ka­li­sche Mach­bar­keit ge­prüft, mit zum Teil ver­blüffen­den Er­geb­nis­sen.

2013-01-24

Plasmamedizin - Ein Leucht­turm der Ge­sund­heits­wirt­schaft in Meck­len­burg-Vor­pom­mern

Mar­ke­ting­pro­jekt star­tete zu Jah­res­be­ginn am INP Greifs­wald

"Ge­sun­de Ide­en" für MV wa­ren im Rah­men des Ide­en­wett­be­werbs Ge­sund­heits­wirt­schaft 2012 ge­fragt. Ei­ne die­ser Ide­en zielt auf die Stärkung der Plas­ma­me­di­zin im öffent­li­chen Be­wusst­sein. Sie kam aus dem Greifs­wal­der Leib­niz-In­sti­tut für Plas­ma­for­schung und Tech­no­lo­gie in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Kli­ni­kum Karls­burg und wur­de auf der 8. Na­tio­na­len Bran­chen­kon­fe­renz der Ge­sund­heits­wirt­schaft 2012 in Ros­tock aus­ge­zeich­net.

Mit der Plas­ma­me­di­zin bie­tet sich die Chan­ce, ei­ne ak­tu­el­le Ent­wick­lung in der Me­di­zin un­trenn­bar und na­he­zu ein­zig­ar­tig mit dem Land Meck­len­burg-Vor­pom­mern zu ver­bin­den, gut sicht­bar auch über Lan­des­gren­zen hin­aus. Die me­di­zi­ni­sche An­wen­dung von phy­si­ka­li­schem Plas­ma, die Plas­ma­me­di­zin, ist ein ver­gleichs­wei­se jun­ges Ar­beits­ge­biet der Me­di­zin. Gestützt auf Stu­di­en ver­spricht sie vielfälti­gen Ein­satz, et­wa bei der De­kon­ta­mi­na­ti­on und Ste­ri­li­sa­ti­on von Oberflächen, Ma­te­ria­li­en und Pro­duk­ten aus Kunst­stoff, OP-Be­ste­cken und Im­plan­ta­ten oder bei der di­rek­ten the­ra­peu­ti­schen An­wen­dung in der Hu­man- oder Ve­te­rinärme­di­zin z.B. bei der Be­hand­lung von chro­ni­schen Wun­den oder In­fek­tio­nen der Haut. Das Wis­sen über die­se Möglich­kei­ten phy­si­ka­li­scher Plas­men aber fehlt po­ten­zi­el­len An­wen­dern noch wei­test­ge­hend. Wie bei je­der neu­en Tech­no­lo­gie gibt es auch zum Ein­satz von Plas­men in der Me­di­zin nebst großer Eu­pho­rie man­che Be­den­ken oder Zurück­hal­tung von­sei­ten künf­ti­ger Kun­den und An­wen­der. Das im Rah­men des Ide­en­wett­be­werbs aus­ge­zeich­ne­te Mar­ke­ting­pro­jekt will u.a. Ärz­ten, Pa­ti­en­ten und Kran­ken­kas­sen die­se neue Tech­no­lo­gie na­he brin­gen so­wie Verständ­nis und In­ter­es­se für das große Wir­kungs­po­ten­zi­al durch Bei­spie­le aus der Pra­xis stärken. Die Förder­mit­tel fließen in Mar­ke­ting­ak­ti­vitäten, die in en­ger Ab­stim­mung und ge­mein­sam mit dem Lan­des­mar­ke­ting un­ter der be­kann­ten Mar­ke "MV tut gut" ent­wi­ckelt wer­den.

Me­di­zi­ner des Kli­ni­kums Karls­burg brin­gen sich als mögli­che An­wen­der der Plas­ma­me­di­zin ak­tiv ein und un­terstützen da­mit das Pro­jekt maßgeb­lich. Das Kli­ni­kum ist spe­zia­li­siert auf die Dia­gnos­tik und The­ra­pie vas­kulärer Er­kran­kun­gen, Er­kran­kun­gen des Herz­mus­kels und der Herz­klap­pen so­wie sämt­li­cher For­men von Dia­be­tes mel­li­tus und sei­ner Kom­pli­ka­tio­nen. In der Ver­sor­gung herz­kran­ker Dia­be­ti­ker ist Karls­burg seit vie­len Jah­ren Vor­rei­ter in Deutsch­land und Eu­ro­pa. Die Karls­bur­ger Me­di­zi­ner se­hen in der Plas­ma­me­di­zin bei der Be­hand­lung von entzünd­li­chen Er­kran­kun­gen große Chan­cen.

Das Pro­jekt wird vom Mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft, Bau und Tou­ris­mus des Lan­des Meck­len­burg-Vor­pom­mern in den kom­men­den zwei Jah­ren mit knapp 200.000 Eu­ro gefördert. Die Mit­tel stam­men aus dem "Eu­ropäischen Fonds für re­gio­na­le Ent­wick­lung" (EF­RE).

Kontakt

Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.
Felix-Hausdorff-Str. 2
17489 Greifswald

Franziska Hagen
Charlotte Giese
Stabsstelle, Kommunikation

Tel.: +49 3834 - 554 3886
Mobil: +49 159 040 10814
Fax: +49 3834 - 554 301

franziska.hageninp-greifswaldde
www.leibniz-inp.de

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