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Stab - Wissenschaftsmanagement

Moderne Forschungseinrichtungen verlangen nach einem professionellen Wissenschaftsmanagement. Das INP Greifswald hat hierfür seit 2007 eine eigene Abteilung, den Stab eingerichtet. Der Stab berät den Vorstand, die Forschungsbereichsleitungen und die Forschungsschwerpunktleitungen in forschungsstrategischen sowie patentrechtlichen Angelegenheiten. Er hat die Aufgabe, die Wissenschaftler des INP bei der Einwerbung von Drittmitteln zu beraten und zu unterstützen. Dabei informiert er über neue Förderrichtlinien und ist für die Erstellung von Anträgen mitverantwortlich. Darüber hinaus unterstützt der Stab den Technologie- und Wissenstransfer sowie das Prozessmanagement. Neben der Durchführung eigener Projekte verantwortet er die Kommunikation. 

Etwa die Hälfte des Gesamtbudgets des INP sind kompetitiv eingeworbene Drittmittel von Bundes- und Landesministerien, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Europäischen Union und der Industrie. Der Stab unterstützt die wissenschaftlichen Abteilungen bei der Akquise dieser Drittmittel. Die Stabsmitarbeitenden recherchieren geeignete Förderprogramme auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene und prüfen intern die Förderfähigkeit von Projektideen der Wissenschaftler/innen. Bei der Erstellung und Einreichung von Projektanträgen stehen die Stabsmitarbeitenden den Wissenschaftler/innen tatkräftig zur Seite: Sie unterstützen bei der Erstellung und Ausformulierung von Projektideen, der Erstellung von Ressourcen-, Zeit- und Arbeitsplänen, der Gesamtbudgetplanung und der Einordnung in den (förder-)politischen Kontext. Der Stab agiert dabei aus Sicht der Fördermittelgeber und leistet so einen Beitrag zur Erhöhung der Qualität der INP Projektanträge.

Der Stab verantwortet die Kommunikation nach außen und organisiert alle Veranstaltungs- und Marketingaktivitäten des INP. Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit vermittelt er Informationen (Pressemitteilungen), pflegt Medienkontakte, betreut Besucher, organisiert Veranstaltungen und gestaltet den hauseigenen Print- und Onlineauftritt, wie Werbematerialien oder die Website und kommuniziert über die Social-Media-Kanäle des Instituts.

Das INP Greifswald ist regelmäßig Veranstalter von nationalen und internationalen Konferenzen, Symposien, Workshops und Netzwerkveranstaltungen. Hierbei unterstützt der Stab bei der Planung, Organisation und Durchführung. Für externe Veranstaltungen, wie z.B. Industriemessen, konzipieren wir den Auftritt des Instituts und unterstützen in der Vorbereitung und Begleitung der Veranstaltungen.

Unsere Arbeit im Grafikbereich umfasst die Konzeption, Gestaltung und Produktion von hauseigenen Print- und digitalen Medien. Vom Corporate Design über Flyer, Broschüren und Animationen für die Außendarstellung, bis hin zur Unterstützung bei Illustrationen und Grafiken für Veröffentlichungen unserer Wissenschaftler bieten wir ein breites Spektrum an Unterstützung.

Zu den Aufgaben gehören zudem die zielgerichtete Kommunikation mit den Zielgruppen in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, aber auch das Schüler- und Studierendenmarketing.

Ziel des INP ist es, seine Forschungsergebnisse in verwertbare Produkte und/oder Technologien umzusetzen und sie möglichst frühzeitig der Industrie anzubieten oder an INP-Ausgründungen zu transferieren. Im Stab ist daher die Stelle einer Patentmanagerin/eines Patentmanagers angesiedelt. Die Patentmanagerin/der Patentmanager betreut die Erfindungen sowie die gewerblichen Schutzrechte des INP (insbesondere Patente, Gebrauchsmuster, Marken). Sie/Er arbeitet dabei eng mit den INP-Erfindern sowie externen Patentanwaltskanzleien zusammen. Die Patentmanagerin/Der Patentmanager leitet darüber hinaus die monatlichen Sitzungen des Patent-Boards, welches sich aus dem Vorstandsvorsitzenden, dem kaufmännischen Vorstand sowie der Stabsleitung zusammensetzt. Im Rahmen seiner Sitzungen trifft das Patent-Board die einzelnen schutzrechtsstrategischen Entscheidungen für das INP.

Der Stab unterstützt das Haus bei der Umsetzung von Großprojekten durch den Einsatz von Projektkoordinatoren/innen. Diese haben lenkende und koordinierende Funktion und stellen das Bindeglied zwischen den Wissenschaftlern/innen und der Administration dar. Zu ihren projektbegleitenden Aufgaben gehört das Erstellen von Entscheidungsvorlagen für die Budgetplanung sowie das Controlling der Projektressourcen und des Projektablaufes. Zudem sind sie verantwortlich für die Außendarstellung der Projekte sowie die Organisation von Gremiensitzungen und wissenschaftlichen Workshops. Sie stellen einen regelmäßigen Austausch zwischen den Mitarbeitenden sicher und unterstützen den Auf- und Ausbau von Kommunikationsnetzwerken für Partner (Forschungseinrichtungen sowie Industrieunternehmen). Zudem gehört die Kommunikation mit den Projektträgern und die Berichterstattung zu den Aufgaben, die die Koordinatoren/innen übernehmen. Somit wird die Forschungsarbeit in den Projekten optimal begleitet und unterstützt.

Das In­sti­tuts­mot­to – VON DER IDEE ZUM PRO­TO­TYP – skiz­ziert nicht nur den sat­zungs­gemäßen Auf­trag, an­wen­dungs­ori­en­tier­te Grund­la­gen­for­schung zu be­trei­ben, son­dern auch die Ver­wen­dung der er­ziel­ten For­schungs­er­geb­nis­se.

Das INP Greifs­wald führt Pro­jek­te der öffent­li­chen For­schungsförde­rung durch, um Wis­sen für ge­sell­schaft­lich re­le­van­te The­men zu meh­ren. Die Er­geb­nis­se die­ser Pro­jek­te veröffent­licht das In­sti­tut kon­ti­nu­ier­lich in re­fe­rier­ten Fach­zeit­schrif­ten, auf na­tio­na­len und in­ter­na­tio­na­len Kon­fe­ren­zen und bei Ver­an­stal­tun­gen für die brei­te Öffent­lich­keit.

Für an­wen­dungs­re­le­van­te The­men­stel­lun­gen, die wirt­schaft­lich von In­ter­es­se sind, stellt das INP Greifs­wald sein Wis­sen im Sin­ne ei­nes Dienst­leis­ters als Kun­denlösung zur Verfügung. Die­se zu­meist bi­la­te­ra­len In­dus­trie­pro­jek­te hel­fen un­se­ren Wirt­schafts­part­nern, di­rekt von den neus­ten Er­kennt­nis­sen der For­schungs­ar­bei­ten am INP zu profitieren.

Zum ei­ge­nen Tech­no­lo­gie­trans­fer hat das INP als ers­tes Leib­niz-In­sti­tut über­haupt ei­ne ei­ge­ne Fir­ma, die neo­plas GmbH (www.​neoplas.​eu), aus­ge­gründet. Die­se dient als zwei­ter Teil des am In­sti­tut ent­wi­ckel­ten Drei­stu­fen­mo­dells. Nach dem Mot­to "Vom Pro­to­typ zum Pro­dukt" wer­den bei­spiels­wei­se späte­re Pi­lot­kun­den in die Ent­wick­lungs­ar­bei­ten ein­be­zo­gen.

Ha­ben sich be­stimm­te Ver­wer­tungs­ak­ti­vitäten als öko­no­misch trag­bar er­wie­sen, können die­se in wei­te­re Aus­gründun­gen münden. Wis­sen, das wirt­schaft­lich ver­wert­bar ist und zunächst nicht als Kun­denlösung an­ge­bo­ten wer­den soll, kann so in ei­ner neu­en Aus­gründung bis zur Markt­rei­fe ent­wi­ckelt wer­den: "Vom Pro­to­typ zum Markt".