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Besuch von Michael Sack, Landrat des Landkreises Vorpommern-Greifswald und Landesvorsitzender der CDU Mecklenburg-Vorpommern am Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. Greifswald

Greifswald, 23.11.2020

Sich einen Überblick verschaffen über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Wasserstofftechnologie und Plasmamedizin ist das Ziel des Besuches von Michael Sack, Landrat des Landkreises Vorpommern-Greifswald und Landesvorsitzender der CDU Mecklenburg-Vorpommern (M-V) und Egbert Liskow, CDU-Mitglied und Abgeordneter des Landtages M-V am Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) e. V.

Das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP) ist die führende Einrichtung Deutschlands auf dem Gebiet der Plasmaforschung und Technologie in der Kombination von Grundlagen und Anwendungen.

Auf dem Programm am 23. November steht die Vorstellung neuester Entwicklungen der Oberflächenanalytik, einem Spezialgebiet des INP. Wissenschaftler der Abteilung Plasmaoberflächentechnik geben einen Einblick in plasmagestützte Prozesse zur Modifizierung von Oberflächen zum Einsatz im High-Tech-Sektor wie dem Automobilbau, der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie im Life-Science-Bereich z.B. bei Implantaten oder in der Lebensmittelindustrie.

Zur Vorstellung eines zentralen Vorhabens zählt das CAMPFIRE-Bündnis Nord-Ost unter Leitung des INP e.V. in Kooperation mit 40 Partnern, im Rahmen des Pilotprogramms WIR! – „Wandel durch Innovation in der Region“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Es verfolgt die Entwicklung neuer Technologien für die dezentrale Erzeugung von grünem Ammoniak (NH3) aus erneuerbaren Energien und dessen Verwertung als innovativer Energieträger für eine emissionsfreie maritime Mobilität. Elektrokeramische Dünnschichtmembranen auf der Basis komplexer Metalloxide bilden das Herzstück der neuen Energietechnologien von CAMPFIRE.

Die Information zur Entwicklung und Optimierung von plasmabasierten Prozessen zur Dekontamination und Hygiene für den Umweltschutz stehen beim Besuch der CDU-Politiker am INP mit auf dem Programm. Modernste Plasmatechnik dient dem Abbau biologischer und chemischer Verunreinigungen von Oberflächen, Gasen und Flüssigkeiten. Physikalische Plasmen können in der Abwasserbehandlung zur Zerstörung hartnäckiger Verbindungen wie pharmazeutische Rückstände beitragen und werden zur Trinkwasseraufbereitung eingesetzt.

Mit dem Vorhaben "Physics for Food – Eine Region denkt um!" verfolgt das INP zusammen der Hochschule Neubrandenburg und seinen Partnern die Entwicklung einer Strategie, um Saatgut mithilfe physikalischer Technologien keimfähiger und robuster zu machen. Schwerpunkt hierbei bildet z.B. die Anwendung kalter Plasmen zur Beschleunigung des Pflanzenwachstums und Erhöhung der Widerstandsfähigkeit. „Physics for Food“ wird im Förderprogramm „WIR“ - Wandel durch Innovation in der Region" durch das BMBF gefördert.

Ansprechpartnerin:
Dr. Gesine Selig
Kommunikation
Felix-Hausdorff-Straße 2, 17489 Greifswald, Deutschland
Tel.: +49 3834 554 3942, Fax: +49 3834 554 301
mail: gesine.seliginp-greifswaldde

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Kalte Plasmaanwendungen in der Agrarkultur, Forschungslabor INP: Stefan Horn (AG Plasmaquellen, INP), Dr. Henrike Brust (AG Plasma-Agrarkultur, INP) im Gespräch mit Michael Sack (Landesvorsitzender CDU M-V) und Egbert Liskow (CDU) (von rechts)
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altes Atmosphärendruckplasma im Life Science-Bereich, Demonstration Forschungslabor INP: Dr. Katja Zocher (Abt. Plasma Life Science, INP), Michael Sack (Landesvorsitzender CDU M-V), Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann (wissenschaftlicher Direktor, Vorstandsvorsitzender INP Greifswald) und Egbert Liskow (CDU) (von links)
 

Kontakt

Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.
Felix-Hausdorff-Str. 2
17489 Greifswald

Charlotte Giese
Kommunikation, Öffentlichskeitsarbeit

Tel.: +49 3834 - 554 3897
Mobil:  +49 162 655 0487
Fax: +49 3834 - 554 301

charlotte.giese@inp-greifswald.de
www.leibniz-inp.de

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