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Leibniz-Gemeinschaft fördert den Forschungsverbund Gesundheitstechnologien für weitere vier Jahre

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Greifswald, 16.04.2021

Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) ist beteiligt

Bis Ende 2024 erhält der Forschungsverbund „Leibniz Gesundheitstechnologien“ eine Förderung in Höhe von 1,2 Millionen Euro durch die Leibniz-Gemeinschaft. Damit startet Leibniz Gesundheitstechnologien mit neuen Projekten, in denen komplementäre Kompetenzen aus 14 Leibniz-Instituten zu innovativen Gesundheitstechnologien zusammenfließen, in seine zweite Entwicklungsphase. Mit der Bewilligung vom 18. März 2021 folgt der Senat damit als oberstes Leibniz-Gremium der Empfehlung des „Senatsausschusses Strategische Vorhaben“ (SAS).

Das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP) ist seit seiner Gründung im Jahr 2014 Mitglied des Forschungsverbundes „Leibniz Gesundheitstechnologien“.

Das Konzept „Leibniz Gesundheitstechnologien“ zählt zu den drei vom Leibniz-Senat bewilligten Forschungsverbund-Konzepten, die über die nächsten vier Jahre eine Förderung der Gemeinschaft erhalten.

Der Verbund verfolgt das Ziel, Technologien zu erforschen, die beispielsweise die molekulare Diagnostik von chronischen Atemwegserkrankungen und Krebs verbessern oder neue Formen plasmamedizinischer Wundtherapie ermöglichen. Ebenso sollen neue multimodale Bildgebungsverfahren mit „Machine-Learning“-Ansätzen kombiniert und bioaktive Materialien zur gezielten Wirkstofffreisetzung entwickelt werden.

Im Vorfeld wurden insgesamt sechs Konzept-Skizzen vom Präsidium ausgewählt und als Vollantrag beim SAS eingereicht. Die Bewertung der Konzepte erfolgte durch externe Expertinnen und Experten und leitete sich aus der internen, strategischen Diskussion und Bewertung ab.

Interdisziplinäre Forschung als Markenkern der Leibniz-Gemeinschaft

„Ich freue mich, dass wir mit dem Forschungsverbund „Leibniz Gesundheitstechnologien“ ein Thema mit großer wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz besetzen. Die interdisziplinäre Erforschung von Gesundheitstechnologien in einer verbindlichen kooperativen Struktur wird sich so zu einem Markenkern der Leibniz-Gemeinschaft entwickeln“, erläutert Professor Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft.

Der Verbundsprecher Professor Jürgen Popp (Leibniz-Institut für Photonische Technologien) ergänzt: „Das übergeordnete Ziel von „Leibniz Gesundheitstechnologien“ ist es, bestehende und neue medizinische Technologien der Mitgliedsinstitute in medizinische Arbeitsabläufe zu integrieren. Mit der neuen Förderung werden wir die Anwendungsfelder unserer Technologien erweitern und sie zu ausgereiften Systemen weiterentwickeln.“

In den fünf Kompetenzfeldern des Verbunds – “Point-of-Care-Technologien“, „Biomarker“ „Bioaktive Materialien“, „Plasmamedizin“ und „Bildgebende Methoden“– werden in den kommenden Monaten neue Projekte gestartet, welche die Stärken der 14 beteiligten Leibniz-Institute und der zwei Ausgründungen zusammenführen. Dabei werden die einzelnen Forschungsvorhaben über zusätzliche Förderungen sowie Eigenmittel der Verbundmitglieder finanziert.

Das INP ist im Forschungsverbund verantwortlich für das Kompetenzfeld „Plasmamedizin“. “Leibniz Gesundheitstechnologien bietet uns ein hervorragendes Umfeld, gemeinsam mit anderen Leibniz-Instituten und Industriepartnern sektionsübergreifend zusammenzuarbeiten, um plasmamedizinische Geräte und Therapieansätze interdisziplinär zu erforschen und in die Anwendung zu bringen“, so Prof. Dr. Thomas von Woedtke, wissenschaftliches Vorstandsmitglied und Forschungsschwerpunktleiter Plasmamedizin am INP in Greifswald.

Fokus der Projekte ist dabei die Beschleunigung der Translation von Leibniz-Technologien. Ein umfangreicher Dialog mit verschiedenen Interessentengruppen aus dem Gesundheitswesen und mit Wirtschaftsunternehmen, die eine Entwicklung bis hin zum zugelassenen Medizinprodukt vorantreiben, unterstützt den Prozess.

Wissenschaftlicher Ansprechpartner:
Prof. Dr. Thomas von Woedtke
Forschungsschwerpunktleiter Plasmamedizin
Wissenschaftliches Vorstandsmitglied

Tel.: +49 3834 554 445
Mobil: +49 1724037045
woedtkeinp-greifswaldde

 

Kontakt

Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.
Felix-Hausdorff-Str. 2
17489 Greifswald

Gesine Selig
Kommunikation, Öffentlichskeitsarbeit
Elternzeitvertretung für Charlotte Giese

Tel.: +49 3834 - 554 3942
Fax: +49 3834 - 554 301

gesine.seliginp-greifswaldde
www.leibniz-inp.de

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