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Das CAMPFIRE-Bündnis in der Region Nord-Ost verfolgt die Entwicklung eines neuen Innovationsfeldes für die dezentrale Erzeugung von Ammoniak aus erneuerbaren Energien und dessen Verwertung als innovativer Energieträger für eine emissionsfreie maritime Mobilität. Die Region Nord-Ost stellt dabei eine geographische Konzentration von Unternehmen, Institutionen, Forschungseinrichtungen und Verbänden im Raum Rostock, Stralsund, Greifswald und der Uckermark dar, die in den Branchen der Energie- und der maritimen Wirtschaft tätig sind.

Die in der Region Nord-Ost vorhandenen wissenschaftlichen Kompetenzen der Dünnschichttechnologien und der Hochleistungskatalysatoren bilden den fachlich-inhaltlichen Ausgangspunkt des strategischen Vorhabens. Durch eine Integration neuartiger elektrokeramischer Dünnschichten in Energiesysteme werden ressourcenschonende direkte Energiewandlungsprozesse für eine Ammoniak-Wirtschaft realisierbar. Sie bieten die Chance für einen Strukturwandel durch eine Technologieführerschaft bei Produkten, die eine rasant steigende Nachfrage aufgrund klimapolitischer Zielsetzungen erfahren.

Das CAMPFIRE-Bündnis besteht derzeit aus über 30 hauptsächlich regionalen, aber auch überregionalen Partnern. Die Innovationspartner verfügen über die natur-, ingenieur-, rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen sowie klimapolitischen Kompetenzen zur Entwicklung der elektrokeramischen Dünnschichten und der Energiewandlungssysteme sowie deren Einbettung in einen durch klimapolitische Ziele geprägten Markt. Bereits im Energiemarkt agierende Unternehmen, eine Produktionsstätte für Düngemittel aus Ammoniak im großindustriellen Maßstab und Unternehmen der maritimen Wirtschaft beteiligen sich am Innovationsbündnis.

Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen der Zuliefer- und Serviceindustrie für den maritimen Sektor und die Windkraftbranche sollen durch ihre aktive Mitwirkung in regionalen Verwertungsketten eindeutige Alleinstellungsmerkmale ausprägen und ihre Wettbewerbsfähigkeit im Rahmen eines nachhaltigen Strukturwandels stärken. Durch den Impakt des neuen Innovationsfeldes auf Kooperations-, Zulieferer- und Kundennetzwerke wird eine nachhaltig wachsende Veränderung der Unternehmensstruktur und der Infrastruktur erzielt. Von Beginn an wird der Rechtsrahmen für die Anwendungen betrachtet sowie eine Entwicklung von passfähigen Geschäftsmodellen realisiert. Nach fünf Jahren existiert eine erste regionale Verwertungskette für grünen Ammoniak. Innovative Konzepte und ein Demonstrationsantrieb für eine maritime Mobilität auf der Basis von Ammoniak liegen vor.

Weitere Informationen zum CAMPFIRE-Bündnis finden Sie auf www.wir-campfire.de

 

 

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Kontakt

Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.
Felix-Hausdorff-Str. 2
17489 Greifswald

Dr. Angela Kruth
Plasmaprozesstechnik

Tel.: +49 3834 - 554 3860
Fax: +49 3834 - 554 301

angela.kruth@inp-greifswald.de
www.leibniz-inp.de