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Plasmaquellen-Konzepte

Die Forschergruppe "Plasmaquellen-Konzepte" geht aus der bisherigen Nachwuchsgruppe "Extrazelluläre Effekte" hervor. Sie wird in ihrer Arbeit insbesondere folgender Fragestellung nachgehen: Lassen sich auf der Basis der vorliegenden Erkenntnisse für spezifische medizinische Anwendungen optimal angepasste Plasmaquellen konzipieren bzw. können neue Konzepte für spezifische Anwendungen entwickelt werden? Mit den jetzt vorliegenden Erkenntnissen der Grundlagenforschung gibt es einen fundierten wissenschaftlichen Ansatz, um neue Plasmaquellen zu konzipieren, die auf die klinischen Bedürfnisse bedarfsgerecht abgestimmt sind. Die Arbeiten der Forschergruppe "Plasmaquellen-Konzepte" sollen zu grundsätzlichen neuen Erkenntnissen führen. So soll analysiert werden, wie sich die vom Plasma erzeugten Bestandteile einstellen damit die biologischen Prozesse moduliert werden können. Hier ergibt sich eine unmittelbare Interaktion mit den Arbeiten der NWG "Plasma-Flüssigkeits-Effekte und "Plasma Redox-Effekte". Das Forschungskonzept der Forschungsgruppe "Plasmaquellen-Konzepte" beinhaltet die Entwicklung neuartiger Quellenkonzepte zur Plasmaerzeugung über die gezielte Ansteuerung der Elektronen, um dadurch eine unmittelbare Kontrolle über die Plasmachemie sowie neue Quellen-Geometrien zu ermöglichen. Zur Umsetzung der angestrebten Ziele wird eng mit dem Kompetenzzentrum Diabetes Karlsburg zusammengearbeitet. Darüber hinaus werden verschiedene Industriekontakte und –Projekte in die Arbeiten integriert, um die Konzepte frühzeitig mit Anwendungsanforderungen von Herstellerseite zu konfrontieren und anzupassen.

 

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Konzeptstudie zur Behandlung von Flüssigkeit mit Plasma
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Zylindersymmetrische Hochspannungselektrode in einem langen Schlauch
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Zylindersymmetrische Hochspannungselektrode-Strukturierung der Plasmaansätze

Leiter der assoziierten Forschergruppe "Plasmaquellen-Konzepte":
Dr. Torsten Gerling
Tel.: +49 3834 - 554 3852
plasmatis@inp-greifswald.de