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Plasmawundheilung

Die Forschungsgruppe "Plasmawundheilung" befasst sich mit der Frage: Ist die wundheilungsfördernde Wirkung kalter Plasmen abhängig von der Ätiologie der Wunden oder auch dem Spektrum der mikrobiologischen Besiedlung? 

Mit der bisherigen Forschung des ZIK plasmatis konnte nachgewiesen werden, dass kalte Plasmen bei gezielter Anwendung eine selektive Stimulation humaner Zellen und Gewebe erreichen. 
Das Forschungsziel dieser Forschungsgruppe ist die Vertiefung und Erweiterung der Grundlagen plasmabasierter Wundheilung durch das Auffinden von Unterschieden zwischen Hautzellen und den in den chronischen Wunden befindlichen Mikroorganismen. Hierbei sollen molekulare Unterschiede in der Radikalabwehr, im Stoffwechsel und der Zellreparatur zwischen humanen Zellen der Haut und des Immunsystems bzw. den in der Wunde befindlichen Mikroorganismen identifiziert werden. 
Für diese Untersuchungen wird in enger Kooperation mit dem Klinikum Karlsburg, sowie der Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Universitätsmedizin Greifswald und dem Kompetenzzentrum Diabetes Karlsburg zusammengearbeitet. Ziel ist es eine auf den Patienten bzw. die Wunde abgestimmte Plasmabehandlung zu entwickeln, um so die Wundheilung mithilfe kalter Plasmen weiter zu optimieren.

 

Leiter der assoziierten Forschergruppe "Plasmawundheilung":
Dr. Kai Masur
Tel.: +49 3834 - 554 3322
plasmatis@inp-greifswald.de