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Neue Kohlenstoff-Metalloxid-Nanohybride für Effiziente Energiespeicherung und Wasserentsalzung (CarMON)

Im Januar 2017 startete das von der Leibniz-Gesellschaft geförderte Forschungsvorhaben CarMON in enger Zusammenarbeit des INP mit dem Leibniz-Institut für Neue Materialien Saarbrücken (INM) und dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH Düsseldorf (MPIE).

Es werden plasmagestützte Verfahren zur Herstellung von Kohlenstoff / metalloxidischen Nanohybriden erforscht, wichtigen Schlüsselmaterialien für die Energiespeicherung in Batterien und Superkondensatoren, aber auch für die elektrochemische Wasserentsalzung. Im Vorhaben werden Vakuumprozesse wie Elektronenstrahlverdampfung, Atomlagenabscheidung und Magnetronsputtern, aber auch atmosphärische Verfahren basierend auf Entladungen in Flüssigkeiten für die Synthese von Kohlenstoff/Vanadium- bzw. Titanoxid-Nanostrukturen untersucht. Die synthetisierten Nanohybride werden anhand weltweit führender neuer Ansätze für hochauflösende Transmissionselektronenmikroskopie am MPIE charakterisiert. Dabei sollen wegweisende Korrelationen zwischen der Nanostruktur und den Plasmaeigenschaften aufgedeckt werden, um damit während des Herstellungsprozesses sehr präzise Einfluss auf die resultierenden elektrochemischen Elektrodeneigenschaften nehmen zu können. Somit schafft das Projekt Voraussetzungen für eine großtechnische Produktion von hocheffizienten Elektrodenmaterialien.

Projektleiter:
Dr. Angela Kruth
Tel.: +49 3834 554 3860
angela.kruthinp-greifswaldde

Kontakt

Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.
Felix-Hausdorff-Str. 2
17489 Greifswald

Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann
Vorstandsvorsitzender und wissenschaftlicher Direktor, Forschungsbereichsleiter Umwelt und Gesundheit

Tel.: +49 3834 - 554 314
Fax: +49 3834 - 554 301

weltmanninp-greifswaldde
www.leibniz-inp.de

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