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Das Institut

Das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP) ist eine Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft (Leibniz-Gemeinschaft) und hat die Rechtsform eines eingetragenen Vereins (e.V.). Das INP ist ein organisatorisch und rechtlich eigenständiges Forschungsinstitut mit folgenden Organen:

  • Mitgliederversammlung
  • Kuratorium
  • Wissenschaftlicher Beirat
  • Vorstand

Die Finanzierung wird paritätisch durch Bund und Land getragen. Die fachliche Zuständigkeit liegt auf Seiten des Sitzlandes Mecklenburg-Vorpommern beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und auf Seiten des Bundes beim Bundesministerium für Bildung und Forschung. 

Die Leitung des Instituts besteht aus vier Vorstandmitgliedern. Der Vorstandsvorsitzende und wissenschaftliche Direktor Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann leitet seit 2003 das INP.

Von der Idee zum Prototyp

Wir sehen uns als die führende Einrichtung Deutschlands auf dem Gebiet der Plasmaforschung und Technologie in der umfassenden Kombination von Grundlagen und Anwendungen. Als Teil der Leibniz-Gemeinschaft ist das INP Greifswald eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die sich mit anwendungsorientierter Grundlagenforschung zur Niedertemperatur-Plasmaphysik beschäftigt.  

Gute wissenschaftliche Praxis

Wir erbringen Spitzenleistungen in Wissenschaft und Technologie durch gute wissenschaftliche Praxis. Unsere Forschungsarbeit erfolgt im Einklang mit den Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis der Leibniz-Gemeinschaft und der DFG. Dies umfasst u.a. die konsequente Orientierung am internationalen Stand der Forschung und Technik und die kontinuierliche Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Methoden, eine gründliche Arbeitsweise einschließlich des stets kritischen Hinterfragens der eigenen Ergebnisse, die Achtung der wissenschaftlichen Arbeiten des Einzelnen und die Förderung der breiten Zusammenarbeit.  

Strategie

Die Verwirklichung langfristiger Ziele und nachhaltiger Ergebnisse ist Strategie des Institutes. Das Institut sichert ein kreatives Umfeld mit dem Anspruch seinen Mitarbeitenden bestmögliche Arbeitsbedingungen zu bieten und neue Perspektiven zu eröffnen. Zukunftsorientierte Themen von gesamtgesellschaftlicher, internationaler Relevanz und mit hohem wissenschaftlichen Anspruch stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Auf Grundlage einer fundierten Gesamtstrategie ist es so möglich, Trends in Politik, Wirtschaft und Forschung mitzugestalten.  

Chancengleichheit

Wir bieten gerechte und ausgewogene Lebens- und Zugangschancen für alle. Das INP setzt sich aktiv für die Gleichstellung sowohl von Frauen und Männern als auch von Personen mit Behinderung ein und schafft familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Die Themen Chancengleichheit, Diskriminierungsfreiheit, Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind fester Bestandteil der Institutskultur auf allen Organisationsebenen. Wir verstehen es als unser aller Verantwortung, diese zu leben und zu sichern.  

Kommunikation und Teamgeist

Wir sind miteinander offen, fair und respektvoll. Wir begegnen uns und unseren Partnern mit Wertschätzung und achten die kulturelle Vielfalt. Interdisziplinarität und institutsinterne Zusammenarbeit sind die Grundlage unseres Erfolgs. Wir setzen auf eigenverantwortliches Handeln und Mitentscheiden aller Mitarbeitenden in den basierend auf der Matrixstruktur definierten Aufgabenbereichen.  

Nachwuchsförderung

Wir fördern den Nachwuchs auf allen Institutsebenen und darüber hinaus. Im Wettbewerb um die "Besten Köpfe" ist uns die Nachwuchsförderung in allen Tätigkeitsfeldern ein besonderes Anliegen. Mit unserer anwendungsorientierten Grundlagenforschung begeistern wir den Nachwuchs für gesamtgesellschaftlich relevante Themen. Wir ermöglichen konkrete Erfahrungen in der Forschung und in der Zusammenarbeit mit Industriepartnern. Nachwuchsförderung schließt für uns alle Qualifizierungsphasen ein – von der Schule über Studium und Lehre bis zum Beruf.  

Internationalisierung

Wir agieren national und international erfolgreich. Von Greifswald aus kooperieren wir mit weltweit anerkannten Forschungseinrichtungen. Wir unterstützen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Wahrnehmung internationaler Austauschmöglichkeiten und fördern den Forschungsaufenthalt internationaler Kolleginnen und Kollegen an unserem Institut. Die aktive Mitgestaltung des europäischen Forschungsraums ist einer unserer Schwerpunkte.  

Transfer von Forschungsleistungen

Die Ergebnisse unserer Forschung sind gesellschaftlich und wirtschaftlich verwertbar. Unsere Forschung wird in konkreten Anwendungen realisiert. Dies umfasst die Publikation wissenschaftlicher Ergebnisse und deren Überführung in Produkte und Dienstleistungen.

Die Strategie des INP Greifswald wird durch die Struktur des Instituts unterstützt. Diese besitzt eine Matrixstruktur: inhaltlich nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten aufgeteilt existieren zwei Forschungsbereiche (FB) mit jeweils drei Forschungsschwerpunkten (FS); organisatorisch und personell gliedert sich das INP in acht wissenschaftliche Organisationseinheiten plus aktuell zwei weiteren Forschergruppen sowie drei Nachwuchsforschergruppen (zzgl. Stab und Verwaltung).

Die organisatorischen Einheiten stellen das Personal für die Bearbeitung von Projekten innerhalb der Forschungsbereiche zur Verfügung und sichern den Erhalt des Know-hows und dessen zielgerichteten Ausbau. Den Kern bilden thematisch und methodisch spezialisierte Projektgruppen, denen die Bearbeitung der detaillierten Themen der Forschungsbereiche obliegt. Kooperation ist bei übergreifenden Aufgaben Normalität. Die Verwaltungs- und Infrastrukturaufgaben sind in einer gesonderten Abteilung zusammengefasst. Der Stab unterstützt die Geschäftsleitung in den Bereichen Wissens- und Technologietransfer, Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement, Rechts- und Patentberatung und strategische EU-Projekteinwerbung.

Dem Vorstand obliegt die Leitung und Verwaltung des INP im Rahmen der Satzung und unter Bindung an die Beschlüsse des Kuratoriums sowie der Mitgliederversammlung. Der Vorstand besteht aus zwei wissenschaftlichen Vorstandsmitgliedern, einem administrativen Vorstandsmitglied und einer weiteren Person aus einer beliebigen Organisationseinheit des INP.

Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann      Vorstandsvorsitzender und wissenschaftlicher Direktor,
Forschungsbereichsleiter Umwelt & Gesundheit
Jens BergerVorstandsmitglied,
kaufmännischer Direktor
 
Prof. Dr. Dirk Uhrlandt    wissenschaftliches Vorstandsmitglied,
Forschungsbereichsleiter Materialien & Energie

Nadja Dahlhaus

 

Vorstandsmitglied, Interne Kommunikation & Organisationsentwicklung

 

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(v.l.n.r.) J. Berger, Prof. K.-D. Weltmann, N. Dahlhaus, Prof. D. Uhrlandt

Die stimmberechtigten (ordentlichen) Mitglieder des Vereins wählen den Vorsitz aus ihrer Mitte, sie wählen die Mitglieder des Kuratoriums und beschließen über Anträge auf Satzungsänderung. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt.

Herrn Dr. Wolfgang Blank(Vorsitzender) BioTechnikum Greifswald GmbH
Dr. Frank SchlieBundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn
Woldemar VenohrMinisterium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV
Prof. Dr. Dagmar BraunBraun Beteiligungs GmbH
Prof. Dr. Holger FehskeErnst-Moritz-Arndt-Universität, Institut für Physik
Dr. Stefan FassbinderOberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Mario KokowskyDEN GmbH
Prof. Dr. Jürgen MeichsnerErnst-Moritz-Arndt-Universität, Institut für Physik
Prof. Dr. Rolf Winkler

Dr. Arthur König

Das Kuratorium entscheidet in allen grundsätzlichen Angelegenheiten des INP. Es bestimmt die Richtlinien der Vereinsarbeit des INP und achtet auf die satzungsgemäße Verwendung der Haushaltsmittel.

Dr. Frank SchlieBundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn
Woldemar VenohrMinisterium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV
Dr. Edgar Dullni ABB AG, ABB/PTPM - ET
Prof. Wolfgang SchareckUniversität Rostock
Dr. Helmut GoldmannAesculap AG
Prof. Dr.med. Wolfgang MotzKlinikum Karlsburg der Klinikgruppe Dr. Gruth GmbH & Co. KG

Der Wissenschaftliche Beirat besteht aus international angesehenen Vertretern aus Wissenschaft und der Industrie, die auf dem Forschungsgebiet des INP aktiv sind. 
Der Wissenschaftliche Beirat berät das Kuratorium und den Vorstand in allen bedeutsamen wissenschaftlichen und organisatorischen Fragen; insbesondere bei der langfristigen Forschungs- und Entwicklungsplanung. Er ist in seiner Beratungstätigkeit unabhängig. Er erarbeitet Vorschläge und Empfehlungen zu den vom INP zu bearbeitenden Forschungsfeldern und der zugehörigen Arbeitsplanung und tagt mindestens einmal jährlich.

Dr. Uwe Kaltenborn(Vorsitzender) HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH, Deutschland
Prof. Dr. Thomas Klinger Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Deutschland
Teilinstitut Greifswald
Prof. Dr. Jürgen MeichsnerErnst-Moritz-Arndt-Universität, Deutschland
Institut für Physik
Prof. Dr. Ing. Peter AwakowiczRuhr-Universität Bochum, Deutschland
Lehrstuhl für Allgemeine Elektrotechnik und Plasmatechnik AEPT
Ernst MiklosLinde Group R&D, Deutschland
Technology Platforms Management
Prof. Dr. Dr.-Ing. Jürgen LademannCharité – Universitätsmedizin Berlin, Deutschland
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie Bereich Hautphysiologie
Dr. Jean-Michele PouvesleGREMI - Université d'Orleans, Frankreich
Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred ThummKarlsruhe Institute of Technology (KIT), Deutschland
Prof. Dr. Satoshi HamaguchiOsaka University, Japan
Center for Atomic and Molecular Technologies (CAMT) Graduate School of Engineering
Prof. Dr. Annemie BogaertsUniversity of Antwerp, Belgien
Dept. Chemistry
Prof. Dr. rer. nat. habil. 
Ursula van Rienen
Universität Rostock, Deutschland
Fakultät für Informatik und Elektrotechnik
Prof. Dr. Alexander FridmanDrexel University, USA
C. & J. Nyheim Plasma Institute
Prof. Dr. Holger KerstenChristian-Albrechts-Universität zu Kiel, Deutschland
Inst. f. Experimentelle u. Angewandte Physik
Prof. Dr. Kurt BeckerTandon School of Engineering, USA
Vice Dean for Research, Innovation, and Entrepreneurship
Dr. Kerstin ThurowCelisca, Deutschland

Center for Life Science Automation

Die Themen Chancengleichheit, Diskriminierungsfreiheit, Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind fester Bestandteil der Firmenphilosophie und Institutskultur auf allen Organisationsebenen. Das INP setzt sich aktiv für die Gleichstellung sowohl von Frauen und Männern als auch von Personen mit Behinderung ein und unterstützt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch individuell angepasste Personalentwicklungsmaßnahmen. Das INP bietet seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein familienfreundliches Umfeld und ermöglicht über verschiedene Angebote, wie z.B. individuelle Arbeitszeit- und Arbeitsortvereinbarungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Balance zwischen Familie und Arbeitswelt.

Als familienfreundliches Unternehmen bieten wir unseren Mitarbeitenden sehr viel Flexibilität bei den Arbeitszeiten, bieten Home-Office an und unterstützen bei der Planung von Kinderbetreuung oder pflegebedürftigen Familienangehörigen.

Flexible Gestaltung von Arbeitszeit und -ort

Unseren Mitarbeitenden erleichtern wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch eine flexible Arbeitszeit in Form der gleitenden Arbeitszeiten, mit der unsere Mitarbeitenden ihren Arbeitstag individuell um die Kernarbeitszeit herum gestalten können. Institutsveranstaltungen legen wir in die Kernarbeitszeit, damit alle Beschäftigten teilnehmen können.

Wir bieten auch die Möglichkeit des Home-Office an und haben dafür die technischen Voraussetzungen geschaffen. Dies ermöglicht unseren Mitarbeitenden einen individuell strukturierten Arbeitstag und wird von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gerne für die Durchführung von Recherchen und für die Fertigstellung von Publikationen in Anspruch genommen.

Unterstützung bei der Suche nach Betreuung für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige

Wir bieten unseren Mitarbeitenden Unterstützung bei der Suche nach Betreuung für ihre Kinder oder ihre pflegebedürftigen Angehörigen. Wir suchen gemeinsam den direkten Kontakt mit städtischen Einrichtungen um schnell eine Lösung zu finden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit kleinen Kindern, die zu ihrer beruflichen Entwicklung an wissenschaftlichen Tagungen teilnehmen möchten, wird ebenfalls Unterstützung bei der Suche nach einer Kurzzeitbetreuung für die Kinder gegeben.

Eltern-Kind-Zimmer

Zusätzlich haben wir im Institut ein separates Eltern-Kind-Zimmer mit kindgerechten Spiel- und Ruhemöglichkeiten eingerichtet, welches den Mitarbeitenden eine Überbrückungsmöglichkeit bei Betreuungsengpässen bietet. Der Raum steht allen Kolleginnen und Kollegen offen und ist zudem auch als Rückzugsort zum Stillen geeignet.

Unterstützung bei Teilnahmen an Fortbildungen

Für Fortbildungen und Workshop-Teilnahmen steht der Gleichstellung ein Budget zur Verfügung, mit dem sie Mitarbeiterinnen gezielt unterstützen kann. Dazu gehören auch die Kosten einer erfolgreichen Bewerbung für ein Mentoringprogramm.

 

Total E-Quality Prädikat 2014 und 2017

Das INP Greifswald wurde mit dem Prädikat "Total E-Quality" ausgezeichnet. Damit erhielt es nach 2013 zum zweiten Mal die begehrte Anerkennung für seine Bemühungen, Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern in der Forschung herzustellen. "Die aktive und gut institutionalisierte Gleichstellungsarbeit" und "eine sichtbare Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Chancengleichheit" begründet die erneute Prädikatsvergabe, so die aktuelle Bewertung der Jury.

TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. verfolgt das Ziel, Chancengleichheit in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu etablieren und nachhaltig zu verankern. Dieses Ziel ist erreicht, wenn Begabung, Potential und Kompetenz der Geschlechter gleichermaßen (an-)erkannt, einbezogen und gefördert werden - ein hoher Anspruch, vor allem an die Personalpolitik. Das Prädikat behält für drei Jahre seine Gültigkeit. Danach kann sich das INP Greifswald erneut bewerben.

Das Prädikat wurde mit Hilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union entwickelt und wird für beispielhaftes Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Personalführung vergeben.

TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. wurde im Jahr 1996 in Frankfurt am Main gegründet und richtete sich zunächst an Unternehmen der Wirtschaft. Bisher wurden rund 250 Organisationen ausgezeichnet. Seit 2001 können sich auch Forschungseinrichtungen und Hochschulen um das Prädikat bewerben.

 

Gleichstellungsbeauftragte:
Dr. Christine Zädow
Tel.: +49 3834 - 554 3914
christine.zaedow@inp-greifswald.de

Roland Erler Sicherheitsbeauftragtererlerinp-greifswaldde 03834 / 554 411
Roland Erler
Brandschutzbeauftragtererlerinp-greifswaldde 03834 / 554 411
Dr. Antje QuadeGefahrstoffbeauftragte quadeinp-greifswaldde 03834 / 554 3877
Prof. Jürgen RöpckeLaserschutzbeauftragterroepckeinp-greifswaldde 03834 / 554 444
Gabriele HenkelStrahlenschutzbeauftragtehenkelinp-greifswaldde 03834 / 554 3908
Prof. Jürgen Röpcke Datenschutzbeauftragterroepckeinp-greifswaldde 03834 / 554 444
Prof. Christian Wilke Ombudspersonwilkeinp-greifswaldde 03834 / 554 3855
Dr. Kai MasurBiologischer
Sicherheitsbeauftragter
kai.masurinp-greifswaldde 03834 / 554 3322
Dr. Anke SchmidtBeauftragte für
Gentechnische Sicherheit
anke.schmidtinp-greifswaldde 03834 / 554 3958

Das Gebäude

Seit 1999 ist das INP Greifs­wald in der Fe­lix-Haus­dorff-Straße 2 an­ge­sie­delt. Es be­fin­det sich in­mit­ten des na­tur­wis­sen­schaft­lich-me­di­zi­ni­schen Cam­pus der Uni­ver­sität Greifs­wald. Das Haupt­gebäude hat ei­ne Nutzfläche von et­wa 3.700 Qua­drat­me­tern. Es ist mit 133 Büroar­beitsplätzen und 41 La­bo­ren aus­ge­stat­tet. Der Er­wei­te­rungs­bau, der die Baulücke zwi­schen INP und Bio­tech­ni­kum schloss, wur­de 2010 eröff­net. Dort sind vor­nehm­lich La­bo­re und Büros des Zen­trums für In­no­va­ti­ons­kom­pe­tenz plas­ma­tis – Plas­ma plus Zel­le  (http://​www.​plasmatis.​de) un­ter­ge­bracht. Auf 540 Qua­drat­me­tern be­fin­den sich 30 Büroar­beitsplätze und 8 La­bo­re.

 

Die Mit­ar­bei­ten­den

Das INP beschäftigt zur Zeit et­wa 170 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter. Die wis­sen­schaft­li­chen Dis­zi­pli­nen sind u.a. Phy­sik, Che­mie, Phar­ma­zie und Bio­lo­gie.

 

Das Bud­get

Das INP hat­te im Jah­re 2016 ein Ge­samt­bud­get von et­wa 13,9 Mio. Eu­ro. Da­von sind ca. 6,2 Mio. Eu­ro kom­pe­ti­tiv ein­ge­wor­be­ne Dritt­mit­tel von Bun­des- und Lan­des­mi­nis­te­ri­en, der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft, der Eu­ropäischen Uni­on und der In­dus­trie.

 

 

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Plasmaforschung mit Tradition

Seit gut hundert Jahren experimentieren Physikerinnen und Physiker mit ionisierten Gasen, die sie seit den späten 1920er Jahren Plasmen nennen. Zu diesen Pionieren zählte Rudolf Seeliger, als er 1918 an das Physikalische Institut der Greifswalder Universität kam und eine auf seinem Gebiet international beachtete Schule begründete. Paul Schulz, ebenfalls renommierter Physiker, gründete 1946 in Greifswald die Forschungsstelle für Gasentladungsphysik, angesiedelt bei der Akademie der Wissenschaften. Seine Forschungen ermöglichten u.a. den Bau von Xenon-Hochdrucklampen, die noch heute für spezielle Zwecke verwendet werden. 1950 erhielt die Forschungsstelle den Status eines regulären Instituts für Gasentladungsphysik, das 1969 dem Akademie-Zentralinstitut für Elektronenphysik (ZIE) Berlin zugeordnet wurde.

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Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde das ZIE gemäß dem Einigungsvertrag, wie alle anderen Institute der Akademie der Wissenschaften im Osten Deutschlands, zum 31. Dezember 1991 aufgelöst. Auf der Grundlage der Evaluation der Forschungsleistungen empfahl der Wissenschaftsrat der Bundesrepublik die Gründung eines neuen Instituts, vollzogen am 1. Januar 1992. Von Anfang an gehörte die neue Einrichtung, das Institut für Niedertemperatur-Plasmaphysik (INP Greifswald e.V.), zur Leibniz-Gemeinschaft. Um Leibniz als Namenspatron sowie seinen Anspruch – "theoria cum praxi" – deutlich als Instituts-Strategie zu würdigen, nannte sich das INP Greifswald, anlässlich seines 15-jährigen Bestehens 2007, in Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. um.

Am 1. Juni 2017 beging das INP sein 25-jähriges Jubiläum und erneuerte seinen Anspruch an die enge Verflechtung von Grundlagenforschung und angewandter Wissenschaft.

Das INP Greifswald vereint unter seinem Dach Wissen, Erfahrung und Können in einzigartiger Kombination. Beschäftigte der Disziplinen Physik, Chemie, Mathematik, Biologie, Medizin, Pharmazie und Ingenieurwissenschaften arbeiten Hand in Hand mit hochspezialisierten Technikerinnen und Technikern sowie Labor-Fachkräften an der Erforschung von Niedertemperaturplasmen und ihren Anwendungen.

Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus Forschung und Industrie finden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des INP maßgeschneiderte Lösungen für aktuelle Aufgaben in der Industrie und Wissenschaft. Die experimentellen und theoretischen Untersuchungen erfolgen mittels Diagnostik und Modellierung und werden durch die Entwicklung und den Einsatz von spezifischen Plasmaquellen ergänzt.

Hier erhalten Sie nähere Informationen zu den einzelnen Kompetenzen:

Die INP Greifswald ist in nationalen und internationalen Netzwerken sowie Verbänden mit Bezug zur Plasmatechnik aktiv. Es ist Mitglied unter anderem in:

Kontakt

Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.
Felix-Hausdorff-Str. 2
17489 Greifswald

Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann
Vorstandsvorsitzender und wissenschaftlicher Direktor, Forschungsbereichsleiter Umwelt und Gesundheit

Tel.: +49 3834 - 554 314
Fax: +49 3834 - 554 301

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