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Das Institut

Das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP) ist eine Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft und hat die Rechtsform eines eingetragenen Vereins (e.V.). Das INP ist ein organisatorisch und rechtlich eigenständiges Forschungsinstitut mit folgenden Organen:

  • Mitgliederversammlung
  • Kuratorium
  • Wissenschaftlicher Beirat
  • Vorstand

Die Finanzierung wird paritätisch durch Bund und Land getragen. Die fachliche Zuständigkeit liegt auf Seiten des Sitzlandes Mecklenburg-Vorpommern beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und auf Seiten des Bundes beim Bundesministerium für Bildung und Forschung. 

Die Leitung des Instituts besteht aus vier Vorstandmitgliedern. Der Vorstandsvorsitzende und wissenschaftliche Direktor Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann leitet seit 2003 das INP.

 

Von der Idee zum Prototyp

Wir sehen uns als die führende Einrichtung Deutschlands auf dem Gebiet der Plasmaforschung und Technologie in der umfassenden Kombination von Grundlagen und Anwendungen. Als Teil der Leibniz-Gemeinschaft ist das INP eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die sich mit anwendungsorientierter Grundlagenforschung zur Niedertemperatur-Plasmaphysik beschäftigt.  

Gute wissenschaftliche Praxis

Wir erbringen Spitzenleistungen in Wissenschaft und Technologie durch gute wissenschaftliche Praxis. Unsere Forschungsarbeit erfolgt im Einklang mit den Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis der Leibniz-Gemeinschaft und der DFG. Dies umfasst u.a. die konsequente Orientierung am internationalen Stand der Forschung und Technik und die kontinuierliche Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Methoden, eine gründliche Arbeitsweise einschließlich des stets kritischen Hinterfragens der eigenen Ergebnisse, die Achtung der wissenschaftlichen Arbeiten des Einzelnen und die Förderung der breiten Zusammenarbeit.  

Strategie

Die Verwirklichung langfristiger Ziele und nachhaltiger Ergebnisse ist Strategie des Institutes. Das Institut sichert ein kreatives Umfeld mit dem Anspruch seinen Mitarbeitenden bestmögliche Arbeitsbedingungen zu bieten und neue Perspektiven zu eröffnen. Zukunftsorientierte Themen von gesamtgesellschaftlicher, internationaler Relevanz und mit hohem wissenschaftlichen Anspruch stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Auf Grundlage einer fundierten Gesamtstrategie ist es so möglich, Trends in Politik, Wirtschaft und Forschung mitzugestalten.  

Chancengleichheit

Wir bieten gerechte und ausgewogene Lebens- und Zugangschancen für alle. Das INP setzt sich aktiv für die Gleichstellung sowohl von Frauen und Männern als auch von Personen mit Behinderung ein und schafft familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Die Themen Chancengleichheit, Diskriminierungsfreiheit, Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind fester Bestandteil der Institutskultur auf allen Organisationsebenen. Wir verstehen es als unser aller Verantwortung, diese zu leben und zu sichern.  

Kommunikation und Teamgeist

Wir sind miteinander offen, fair und respektvoll. Wir begegnen uns und unseren Partnern mit Wertschätzung und achten die kulturelle Vielfalt. Interdisziplinarität und institutsinterne Zusammenarbeit sind die Grundlage unseres Erfolgs. Wir setzen auf eigenverantwortliches Handeln und Mitentscheiden aller Mitarbeitenden in den basierend auf der Matrixstruktur definierten Aufgabenbereichen.  

Nachwuchsförderung

Wir fördern den Nachwuchs auf allen Institutsebenen und darüber hinaus. Im Wettbewerb um die "Besten Köpfe" ist uns die Nachwuchsförderung in allen Tätigkeitsfeldern ein besonderes Anliegen. Mit unserer anwendungsorientierten Grundlagenforschung begeistern wir den Nachwuchs für gesamtgesellschaftlich relevante Themen. Wir ermöglichen konkrete Erfahrungen in der Forschung und in der Zusammenarbeit mit Industriepartnern. Nachwuchsförderung schließt für uns alle Qualifizierungsphasen ein – von der Schule über Studium und Lehre bis zum Beruf.  

Internationalisierung

Wir agieren national und international erfolgreich. Von Greifswald aus kooperieren wir mit weltweit anerkannten Forschungseinrichtungen. Wir unterstützen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Wahrnehmung internationaler Austauschmöglichkeiten und fördern den Forschungsaufenthalt internationaler Kolleginnen und Kollegen an unserem Institut. Die aktive Mitgestaltung des europäischen Forschungsraums ist einer unserer Schwerpunkte.  

Transfer von Forschungsleistungen

Die Ergebnisse unserer Forschung sind gesellschaftlich und wirtschaftlich verwertbar. Unsere Forschung wird in konkreten Anwendungen realisiert. Dies umfasst die Publikation wissenschaftlicher Ergebnisse und deren Überführung in Produkte und Dienstleistungen.

Die Strategie des INP wird durch die Struktur des Instituts unterstützt. Diese besitzt eine Matrixstruktur: inhaltlich nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten aufgeteilt existieren zwei Forschungsbereiche (FB) mit jeweils drei Forschungsschwerpunkten (FS); organisatorisch und personell gliedert sich das INP in acht wissenschaftliche Organisationseinheiten plus aktuell vier weiteren Forschergruppen sowie drei Nachwuchsforschergruppen (zzgl. Stab, Leitungsreferate und Verwaltung).

 

Die organisatorischen Einheiten stellen das Personal für die Bearbeitung von Projekten innerhalb der Forschungsbereiche zur Verfügung und sichern den Erhalt des Know-hows und dessen zielgerichteten Ausbau. Den Kern bilden thematisch und methodisch spezialisierte Projektgruppen, denen die Bearbeitung der detaillierten Themen der Forschungsbereiche obliegt. Kooperation ist bei übergreifenden Aufgaben Normalität.

Der Stab steht den verschiedenen Leitungsebenen in forschungsstrategischen und forschungspolitischen Angelegenheiten zur Seite und begleitet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des INP bei der Einwerbung von Drittmitteln. Darüber hinaus unterstützt der Stab bei der Durchführung von Großprojekten und im Projektmanagement.

Unter den Leitungsreferaten des Vorstands sind die Rechts- und Patentberatung sowie die Öffentlichkeitsarbeit des Instituts angesiedelt. Die Verwaltungs- und Infrastrukturaufgaben sind in einer gesonderten Abteilung zusammengefasst.

Dem Vorstand obliegt die Leitung und Verwaltung des INP im Rahmen der Satzung und unter Bindung an die Beschlüsse des Kuratoriums sowie der Mitgliederversammlung. Der Vorstand besteht aus zwei wissenschaftlichen Vorstandsmitgliedern, einem administrativen Vorstandsmitglied und einer weiteren Person aus einer beliebigen Organisationseinheit des INP.

Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann       Vorstandsvorsitzender und wissenschaftlicher Direktor,
    Forschungsbereichsleiter Umwelt & Gesundheit
     
Jens Berger   Vorstandsmitglied,
    kaufmännischer Direktor
     
Prof. Dr. Dirk Uhrlandt      wissenschaftliches Vorstandsmitglied,
    Forschungsbereichsleiter Materialien & Energie
       
Prof. Dr. Thomas von Woedtke   wissenschaftliches Vorstandsmitglied,
    Forschungsschwerpunktleiter Plasmamedizin
     
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Jens Berger, Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann, Prof. Dr. Thomas von Woedtke, Prof. Dr. Dirk Uhrlandt (v.l.n.r.)

Die stimmberechtigten (ordentlichen) Mitglieder des Vereins wählen den Vorsitz aus ihrer Mitte, sie wählen die Mitglieder des Kuratoriums und beschließen über Anträge auf Satzungsänderung. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt.

 Dr. Wolfgang Blank   (Vorsitzender) WITENO GmbH - BioTechnikum Greifswald
Dr. Benedikt Weiler   Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn
Woldemar Venohr   Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV
Prof. Dr. Dagmar Braun   Braun Beteiligungs GmbH
Prof. Dr. Christian von Savigny   Universität Greifswald, Institut für Physik
Dr. Stefan Fassbinder   Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Mario Kokowsky   DEN GmbH
Prof. Dr. Jürgen Meichsner   Universität Greifswald, Institut für Physik
Dr. Arthur König   Ehemaliger Oberbürgermeister Universitäts- und Hansestadt Greifswald

Das Kuratorium entscheidet in allen grundsätzlichen Angelegenheiten des INP. Es bestimmt die Richtlinien der Vereinsarbeit des INP und achtet auf die satzungsgemäße Verwendung der Haushaltsmittel.

Dr. Benedikt Weiler   Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn
     
Woldemar Venohr   Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV
     
Dr. Edgar Dullni    ABB AG, ABB/PTPM - ET
     
Prof. Dr. Wolfgang Schareck   Universität Rostock
     
Dr. Helmut Goldmann   Aesculap AG
     
Prof. Dr.med. Wolfgang Motz   Klinikum Karlsburg der Klinikgruppe Dr. Gruth GmbH & Co. KG

Der Wissenschaftliche Beirat besteht aus international angesehenen Vertretern aus Wissenschaft und der Industrie, die auf dem Forschungsgebiet des INP aktiv sind. 
Der Wissenschaftliche Beirat berät das Kuratorium und den Vorstand in allen bedeutsamen wissenschaftlichen und organisatorischen Fragen; insbesondere bei der langfristigen Forschungs- und Entwicklungsplanung. Er ist in seiner Beratungstätigkeit unabhängig. Er erarbeitet Vorschläge und Empfehlungen zu den vom INP zu bearbeitenden Forschungsfeldern und der zugehörigen Arbeitsplanung und tagt mindestens einmal jährlich.

Dr. Uwe Kaltenborn   (Vorsitzender) HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH, Deutschland
     
Ernst Miklos   Linde Group R&D, Deutschland
    Technology Platforms Management
     
Prof. Dr. Dr.-Ing. Jürgen Lademann   Charité – Universitätsmedizin Berlin, Deutschland
    Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie Bereich Hautphysiologie
     
Dr. Jean-Michele Pouvesle   GREMI - Université d'Orleans, Frankreich
     
Prof. Dr. med. Wolfgang Motz   Klinikum Karlsburg, Deutschland
     
Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Thumm   Karlsruhe Institute of Technology (KIT), Deutschland
     
Prof. Dr. Satoshi Hamaguchi   Osaka University, Japan
    Center for Atomic and Molecular Technologies (CAMT) Graduate School of Engineering
     
Prof. Dr. Annemie Bogaerts   University of Antwerp, Belgien
    Dept. Chemistry
     
Prof. Dr. rer. nat. habil. 
Ursula van Rienen
  Universität Rostock, Deutschland
Fakultät für Informatik und Elektrotechnik
     
Prof. Dr. Alexander Fridman   Drexel University, USA
    C. & J. Nyheim Plasma Institute
     
Dr. Anne Bourdon   Ecole Polytechnique - Laboratoire de Physique des Plasmas (LPP) Palaiseau, Frankreich

Der Betriebsrat ist das auf der Grundlage des Betriebsverfassungsgesetzes von den Arbeitnehmern gewählte Organ zur Vertretung der Arbeitnehmerinteressen. In welchen Fällen der Betriebsrat mitwirken oder mitbestimmen kann bzw. muss, wird in diesem Gesetz vorgegeben.

Aber auch in Fällen in denen kein Mitbestimmungs- oder Mitwirkungsrecht besteht, hat der Betriebsrat stets ein offenes Ohr für die Belange der Kolleginnen und Kollegen. Häufig hilft auch ein Rat oder auch nur ein Gespräch. Dazu kann sich jeder Mitarbeiter an ein Betriebsratsmitglied seines Vertrauens wenden. Diese Gespräche unterliegen immer und in jeder Hinsicht der Geheimhaltung. Dieser vertrauensvolle Umgang mit Informationen ist von zentraler Bedeutung für alle Betriebsratsmitglieder!

Betriebsratsvorsitzender:
Dr. Steffen Franke
Tel.: +49 3834 554 3839
steffen.frankeinp-greifswaldde

Stellvertretender Vorsitzender:
Frank Weichbrodt
Tel.: +49 3834 554 3910
weichbrodtinp-greifswaldde

Stellvertretende Vorsitzende:
Liane Kantz
Tel.: +49 3834 554 3871
kantzinp-greifswaldde

Die Themen Chancengleichheit, Diskriminierungsfreiheit, Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind fester Bestandteil der Firmenphilosophie und Institutskultur auf allen Organisationsebenen. Das INP setzt sich aktiv für die Gleichstellung sowohl von Frauen und Männern als auch von Personen mit Behinderung ein und unterstützt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch individuell angepasste Personalentwicklungsmaßnahmen. Das INP bietet seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein familienfreundliches Umfeld und ermöglicht über verschiedene Angebote, wie z.B. individuelle Arbeitszeit- und Arbeitsortvereinbarungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Balance zwischen Familie und Arbeitswelt. Als familienfreundliches Unternehmen bieten wir unseren Mitarbeitenden sehr viel Flexibilität bei den Arbeitszeiten, bieten Home-Office an und unterstützen bei der Planung von Kinderbetreuung oder pflegebedürftigen Familienangehörigen.

Flexible Gestaltung von Arbeitszeit und -ort

Unseren Mitarbeitenden erleichtern wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch eine flexible Arbeitszeit in Form der gleitenden Arbeitszeiten, mit der unsere Mitarbeitenden ihren Arbeitstag individuell um die Kernarbeitszeit herum gestalten können. Institutsveranstaltungen legen wir in die Kernarbeitszeit, damit alle Beschäftigten teilnehmen können. Wir bieten auch die Möglichkeit des Home-Office an und haben dafür die technischen Voraussetzungen geschaffen. Dies ermöglicht unseren Mitarbeitenden einen individuell strukturierten Arbeitstag und wird von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gerne für die Durchführung von Recherchen und für die Fertigstellung von Publikationen in Anspruch genommen.

Unterstützung bei der Suche nach Betreuung für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige

Wir bieten unseren Mitarbeitenden Unterstützung bei der Suche nach Betreuung für ihre Kinder oder ihre pflegebedürftigen Angehörigen. Wir suchen gemeinsam den direkten Kontakt mit städtischen Einrichtungen um schnell eine Lösung zu finden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit kleinen Kindern, die zu ihrer beruflichen Entwicklung an wissenschaftlichen Tagungen teilnehmen möchten, wird ebenfalls Unterstützung bei der Suche nach einer Kurzzeitbetreuung für die Kinder gegeben.

Eltern-Kind-Zimmer

Zusätzlich haben wir im Institut ein separates Eltern-Kind-Zimmer mit kindgerechten Spiel- und Ruhemöglichkeiten eingerichtet, welches den Mitarbeitenden eine Überbrückungsmöglichkeit bei Betreuungsengpässen bietet. Der Raum steht allen Kolleginnen und Kollegen offen und ist zudem auch als Rückzugsort zum Stillen geeignet.

Unterstützung bei Teilnahmen an Fortbildungen

Für Fortbildungen und Workshop-Teilnahmen steht der Gleichstellung ein Budget zur Verfügung, mit dem sie Mitarbeiterinnen gezielt unterstützen kann. Dazu gehören auch die Kosten einer erfolgreichen Bewerbung für ein Mentoringprogramm.

Total E-Quality Prädikat

„Am Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP) ist die Gleichstellungspolitik fest institutionalisiert“, lautet das Urteil der TOTAL E-QUALITY-Jury. Damit wurde das INP nun zum dritten Mal in Folge mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat, für seine Bemühungen, Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern in der Forschung herzustellen, ausgezeichnet. Positiv hebt die Organisation „das Qualitätsmanagement der Maßnahmen durch das eingeführte Controlling-System“ hervor. Wie TOTAL E-QUALITY dem INP darüber hinaus in seinem Gutachten bescheinigt, sind die „Prozesse am Institut durch Regelungen und strategische Dokumente transparent und verlässlich geregelt“.

Das INP fokussiert eine paritätische Stellenbesetzung auf allen Qualifikations- und Beschäftigungsstufen und achtet daher besonders auf gendergerechte Personal-Besetzungsverfahren. So werden Frauen im Sinne der Gleichstellung bei gleicher Leistung, Eignung und Befähigung in den Bereichen bevorzugt eingestellt, in denen sie unterrepräsentiert sind. Auch intern unterstützt das INP seine Mitarbeiterinnen gezielt: Etwa mit Mentorings oder Fortbildungen. Hierfür steht ein extra Budget zur Verfügung, sodass Mitarbeiterinnen bestmöglich gefördert werden können. Zudem hat das Institut ein Eltern-Kind-Büro eingerichtet, um Eltern die Balance zwischen Familie und Arbeitswelt zu erleichtern. Bei Engpässen in der Betreuung können Mitarbeitende dort – mit Kind – arbeiten.

2014 wurde das INP zum ersten Mal mit dem Prädikat ausgezeichnet und hat es sich seither durch seine Gleichstellungspolitik gesichert. TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. verfolgt das Ziel, Chancengleichheit in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu etablieren und nachhaltig zu verankern. Dieses Ziel ist erreicht, wenn Begabung, Potential und Kompetenz der Geschlechter gleichermaßen (an-)erkannt, einbezogen und gefördert werden - ein hoher Anspruch, vor allem an die Personalpolitik.

Das Prädikat behält für drei Jahre seine Gültigkeit. Danach kann sich das INP erneut bewerben. Das Prädikat wurde mit Hilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union entwickelt und wird für beispielhaftes Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Personalführung vergeben. TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. wurde im Jahr 1996 in Frankfurt am Main gegründet und richtete sich zunächst an Unternehmen der Wirtschaft. Bisher wurden rund 250 Organisationen ausgezeichnet. Seit 2001 können sich auch Forschungseinrichtungen und Hochschulen um das Prädikat bewerben.

Gleichstellungsbeauftragte: Dr. Christine Zädow Tel.: +49 3834 - 554 3914 christine.zaedowinp-greifswaldde

Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte: Uta Haeder-Schult Tel.: +49 3834 - 554 3851 haederinp-greifswaldde

 

 

 Liane Kantz

 
 

 Sicherheitsbeauftragte

 
 

 kantz@inp-greifswald.de

 
 

 03834 / 554 3871

 
 

 Roland Erler

 
 

 Brandschutzbeauftragter

 
 

 erler@inp-greifswald.de

 
 

 03834 / 554 411

 
 

 Dr. Antje Quade

 
 

 Gefahrstoffbeauftragte

 
 

 quade@inp-greifswald.de

 
 

 03834 / 554 3877

 
 

 Prof. Jürgen Röpcke

 
 

 Laserschutzbeauftragter

 
 

 roepcke@inp-greifswald.de

 
 

 03834 / 554 444

 
 

 Gabriele Henkel

 
 

 Strahlenschutzbeauftragte

 
 

 henkel@inp-greifswald.de

 
 

 03834 / 554 3908

 
 

 Nadja Dahlhaus

 
 

 Datenschutzbeauftragte

 
 

 dahlhaus@inp-greifswald.de

 
 

 03834 / 554 313

 
 

 Prof. Christian Wilke

 
 

 Ombudsperson

 
 

 wilke@inp-greifswald.de

 
 

 03834 / 554 3855

 
 

 Dr. Kai Masur

 
 

 Biologischer Sicherheitsbeauftragter

 
 

 kai.masur@inp-greifswald.de

 
 

 03834 / 554 3322

 
 

 Dr. Anke Schmidt

 
 

 Beauftragte für Gentechnische Sicherheit

 
 

 anke.schmidt@inp-greifswald.de

 
 

 03834 / 554 3958

 
 Dr. Florian Sigeneger  IT-Sicherheitsbeauftragter  sigeneger@inp-greifswald.de  

 03834 / 554 462

 
 

 Dr. Christine Zädow
 Uta Haeder-Schult

 
 Beschwerdestelle
 nach dem Allgemeinen  Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
 

 christine.zaedow@inp-greifswald.de
 haeder@inp-greifswald.de

 
 

 03834 / 554 3914
 03834 / 554 3851

 

Das Gebäude

Seit 1999 ist das INP in der Fe­lix-Haus­dorff-Straße 2 an­ge­sie­delt. Es be­fin­det sich in­mit­ten des na­tur­wis­sen­schaft­lich-me­di­zi­ni­schen Cam­pus der Uni­ver­sität Greifs­wald. Das Haupt­gebäude hat ei­ne Nutzfläche von et­wa 3.700 Qua­drat­me­tern. Es ist mit 133 Büroar­beitsplätzen und 41 La­bo­ren aus­ge­stat­tet. Der Er­wei­te­rungs­bau, der die Baulücke zwi­schen INP und Bio­tech­ni­kum schloss, wur­de 2010 eröff­net. Dort sind vor­nehm­lich La­bo­re und Büros des Zen­trums für In­no­va­ti­ons­kom­pe­tenz plas­ma­tis – Plas­ma plus Zel­le  (http://​www.​plasmatis.​de) un­ter­ge­bracht. Auf 540 Qua­drat­me­tern be­fin­den sich 30 Büroar­beitsplätze und 8 La­bo­re.

 

Die Mit­ar­bei­ten­den

Das INP beschäftigt zur Zeit et­wa 200 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter. Die wis­sen­schaft­li­chen Dis­zi­pli­nen sind u.a. Phy­sik, Che­mie, Phar­ma­zie und Bio­lo­gie.

 

Das Bud­get

Das INP hat­te im Jah­re 2018 ein Ge­samt­bud­get von et­wa 17,8 Mio. Eu­ro. Da­von sind ca. 7,6 Mio. Eu­ro kom­pe­ti­tiv ein­ge­wor­be­ne Dritt­mit­tel von Bun­des- und Lan­des­mi­nis­te­ri­en, der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft, der Eu­ropäischen Uni­on und der In­dus­trie.

 

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Plasmaforschung mit Tradition

Seit gut hundert Jahren experimentieren Physikerinnen und Physiker mit ionisierten Gasen, die sie seit den späten 1920er Jahren Plasmen nennen. Zu diesen Pionieren zählte Rudolf Seeliger, als er 1918 an das Physikalische Institut der Greifswalder Universität kam und eine auf seinem Gebiet international beachtete Schule begründete. Paul Schulz, ebenfalls renommierter Physiker, gründete 1946 in Greifswald die Forschungsstelle für Gasentladungsphysik, angesiedelt bei der Akademie der Wissenschaften. Seine Forschungen ermöglichten u.a. den Bau von Xenon-Hochdrucklampen, die noch heute für spezielle Zwecke verwendet werden. 1950 erhielt die Forschungsstelle den Status eines regulären Instituts für Gasentladungsphysik, das 1969 dem Akademie-Zentralinstitut für Elektronenphysik (ZIE) Berlin zugeordnet wurde.

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Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde das ZIE gemäß dem Einigungsvertrag, wie alle anderen Institute der Akademie der Wissenschaften im Osten Deutschlands, zum 31. Dezember 1991 aufgelöst. Auf der Grundlage der Evaluation der Forschungsleistungen empfahl der Wissenschaftsrat der Bundesrepublik die Gründung eines neuen Instituts, vollzogen am 1. Januar 1992. Von Anfang an gehörte die neue Einrichtung, das Institut für Niedertemperatur-Plasmaphysik (INP Greifswald), zur Leibniz-Gemeinschaft. Um Leibniz als Namenspatron sowie seinen Anspruch – "theoria cum praxi" – deutlich als Instituts-Strategie zu würdigen, nannte sich das INP, anlässlich seines 15-jährigen Bestehens 2007, in Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. um.

Am 1. Juni 2017 beging das INP sein 25-jähriges Jubiläum und erneuerte seinen Anspruch an die enge Verflechtung von Grundlagenforschung und angewandter Wissenschaft.

Das INP vereint unter seinem Dach Wissen, Erfahrung und Können in einzigartiger Kombination. Beschäftigte der Disziplinen Physik, Chemie, Mathematik, Biologie, Medizin, Pharmazie und Ingenieurwissenschaften arbeiten Hand in Hand mit hochspezialisierten Technikerinnen und Technikern sowie Labor-Fachkräften an der Erforschung von Niedertemperaturplasmen und ihren Anwendungen.

Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus Forschung und Industrie finden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des INP maßgeschneiderte Lösungen für aktuelle Aufgaben in der Industrie und Wissenschaft. Die experimentellen und theoretischen Untersuchungen erfolgen mittels Diagnostik und Modellierung und werden durch die Entwicklung und den Einsatz von spezifischen Plasmaquellen ergänzt.

Hier erhalten Sie nähere Informationen zu den einzelnen Kompetenzen:

Die INP ist in nationalen und internationalen Netzwerken sowie Verbänden mit Bezug zur Plasmatechnik aktiv. Es ist Mitglied unter anderem in:

Imagefilm INP

Unter dem Motto – von der Idee zum Prototyp – betreibt das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e. V. (INP) seit über 25 Jahren angewandte Grundlagenforschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Niedertemperaturplasmen. Unser Imagefilm verschafft eindrucksvolle Einblicke in die Forschungsarbeiten am INP.

 

Kontakt

Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.
Felix-Hausdorff-Str. 2
17489 Greifswald

Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann
Vorstandsvorsitzender und wissenschaftlicher Direktor, Forschungsbereichsleiter Umwelt und Gesundheit

Tel.: +49 3834 - 554 314
Fax: +49 3834 - 554 301

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www.leibniz-inp.de

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