Professur „Translationale Plasmaforschung"
Die Professur für "Translationale Plasmaforschung" und Leitung der "Sektion Plasmamedizin" an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie der Universitätsmedizin Rostock beschäftigt sich mit der Untersuchung der Wechselwirkung kalter, physikalischer Plasmen (medizinische Plasmatechnologie, CAP) mit krankheitsassoziierten Zellen und Geweben. Dies gilt sowohl für etablierte klinische Plasmaverfahren, bspw. zur Unterstützung der Heilung akuter und chronischer Wunden, als auch experimentelle Anwendungsgebiete zu denen Entzündungsassoziierte Krankheiten und Krebserkrankungen zählen. Dabei kommen Verfahren der Molekular- und Zellbiologie zum Einsatz, um die zellbiologischen und immunologischen Konsequenzen nach Plasmabehandlung zu charakterisieren. Als Forschungsmodelle werden 2D und 3D Zellkulturen, in ovo Modelle, Tiermodelle, sowie Patientenproben eingesetzt. Die Forschungsarbeiten finden in enger Zusammenarbeiten mit der Gruppe 'Plasma-Redox-Effekte' am INP in Greifswald statt. Grundlagen und Anwendungsbeispiele des stark interdisziplinär orientierten Gebiets Plasmamedizinischer Forschung sind inhärent verknüpft mit den Forschungsschwerpunkten der Universität Rostock "Life, Light, Matter" und "HealthTech Medicine" der Universitätsmedizin Rostock.
Lehrveranstaltungen
Was: Vorlesung und Praktikum
Wann: regulär in jedem Wintersemester
Wo: Universitätsmedizin Rostock
Zielgruppe: Studierende der Studiengänge Medizin und Medizinische Biotechnologie
Lehrstuhlinhaber
Prof. Dr. rer. nat. Sander Bekeschus
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie (DUK), Universitätsmedizin Rostock
Strempelstr. 13
18057 Rostock
Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.
Forschungsschwerpunktleiter Plasmamedizin
Tel.: +49 3834 - 554 3948
sander.bekeschus@inp-greifswald.de / sander.bekeschus@med.uni-rostock.de
Kontakt
Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.
Felix-Hausdorff-Str. 2
17489 Greifswald
Tel.: +49 3834 - 554 300