Das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) lädt ein zum 3rd International Workshop on Plasma Agriculture
Vom 1. März bis 3. März 2021 findet der 3rd International Workshop on Plasma Agriculture (IWOPA) statt. Die als Online-Kongress abgehaltene Veranstaltung wird durch Grußworte vom Gastgeber Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann, Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP), Dr. Jürgen Buchwald, Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, und Prof. Dr. Johanna Eleonore Weber, Rektorin der Universität Greifswald feierlich eröffnet.
Der INP-Direktor hatte 2018 bei der IWOPA-2 in Japan erstmals erfolgreich diese hochkarätige Veranstaltung im Bereich der Plasmaanwendungen in der Land- und Ernährungswirtschaft nach Europa geholt. „Die Nutzung Physikalischer Technologien in der Land- und Ernährungswirtschaft ist hochaktuell angesichts der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussionen um den Ersatz von Herbiziden wie Glyphosat oder die für die Ernährung der Weltbevölkerung notwendige Ertragssteigerung in der Landwirtschaft. Mecklenburg-Vorpommern wird mit der IWOPA-3 weitere internationale Ausstrahlung gewinnen. Hierzu tragen insbesondere auch die Ergebnisse des BMBF-Verbundprojektes „Physics for Food“ bei, an denen mehrere regionale Firmen, Landwirte, die Hochschule Neubrandenburg und das INP beteiligt sind“, so Klaus-Dieter Weltmann.
Die IWOPA ist ein interdisziplinäres Treffen zum Austausch neuester Ergebnisse von Weiterentwicklungen, Ideen und zukünftigen Herausforderungen im Bereich Plasma und Agrarkultur. Die Konferenz verfolgt das Ziel, die Forschung, Entwicklung und Anwendung physikalischer Verfahren und Technologien im Bereich der Landwirtschaft zu fördern, um u.a. Alternativen zu chemischen Methoden zu schaffen.
Zu den zentralen Themen der Konferenz zählen die Lebensmittelsicherheit, Konservierung, Lagerung und der Transport, die Samenkeimung, Pflanzenwachstum- und entwicklung, biologische Prozesse wie z.B. Stressreaktionen oder Resistenzen sowie Verfahren und Methoden zur Behandlung von Saatgut und Pflanzen.
IWOPA-3 ist ein wichtiger Baustein im wissenschaftlichen Diskurs zur Bereitstellung neuer Technologien in der Landwirtschaft. Führende Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Korea, Litauen, Serbien, Slowenien, Tschechien und den Vereinigten Staaten haben ihre Teilnahme zugesagt.
Kontakt:
Dr. Gesine Selig
Kommunikation
Tel.: +49 3834 554 3942
gesine.selig@inp-greifswald.de
https://www.inp-greifswald.de
Foto: Plasma-behandeltes Saatgut (Quelle: INP)