28.04.2020

INP erhält Zusage für die Leitung des EU-Vorhaben HiPowAR

 

In der Beantragung des Horizon2020 FETPROACT-EIC-05-2019 "Emerging Paradigms and Communities" - Breakthrough zero-emissions energy generation for full decarbonization waren die Partner des CAMPFIRE Konsortiums erfolgreich und haben sich unter 78 Anträgen den Zuschlag gesichert. Das INP erhält damit die Zusage, das 4 Mio € EU-Vorhaben zu koordinieren. In HiPowAR entwickeln das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik, das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme und das INP zusammen mit Partnern aus Schweden, Italien und Tschechien einen neuen Membran-Reaktor für die effiziente Energieerzeugung aus Ammoniak. Das Vorhaben fokussiert einen Durchbruch in der direkten Wandlung von Ammoniak in Energie. Ebendies treibt die Akzeptanz von Ammoniak als synthetischer Kraftstoff ohne CO2-Emissionen beträchtlich voran. Der durch die CAMPFIRE Partner entwickelte Membranreaktor basiert auf einer MIEC (Mixed Ionic Electronic Conductor) Membran und erreicht im Vergleich zu Verbrennungskraftmaschinen und Dampferzeugern höhere Effizienzen in der Energiewandlung.

Koordinatorin:
Diana Albrecht
Tel.: +49(0) 3834 554 3814
diana.albrecht@inp-greifswald.de

Wissenschaftlicher Ansprechpartner:
Dr. Angela Kruth
Tel.: +49(0) 3834 554 3860
angela.kruth@inp-greifswald.de

Das EU-Vorhaben HiPowAR ist aus dem CAMPFIRE-Bündnis entstanden. Das CAMPFIRE-Bündnis in der Region Nord-Ost verfolgt die Entwicklung eines neuen Innovationsfeldes für die dezentrale Erzeugung von Ammoniak aus erneuerbaren Energien und dessen Verwertung als innovativer Energieträger für eine emissionsfreie maritime Mobilität. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: CAMPFIRE.

 

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