Hochstrom-/ Hochspannungslabor
Im Mittelpunkt der anwendungsorientierten Forschungsaktivitäten stehen Untersuchungen zur Erhöhung der Lebensdauer und Zuverlässigkeit von elektrotechnischen Betriebsmitteln unter besonderer Berücksichtigung von Aspekten der Umweltschonung und Energieeffizienz. Folgende Themengebiete werden derzeitig in den Laboren für Hochspannungs- und Hochstromtechnik (am gemeinsamen Lehrstuhl der Universität Rostock) bearbeitet:
- Elektrische Kontakte und Verbindungen: Langzeitstabilität (Alterungsverhalten), thermische Auslegung (Modellierung), Gestaltung (Material und Oberflächen)
- Teilentladungsdiagnostik und Analyse von elektrischen Betriebsmitteln und Komponenten
- Untersuchungen zum Alterungsverhalten von Isolierstoffen unter Extrembedingungen
- Lichtbogenplasmen: Experimente, Modellierung und Diagnostik von Schaltlichtbögen
Für die Untersuchungen stehen Labore für Hochstrom- und Hochspannung mit moderner Messgeräte–Ausstattung zur Verfügung.
Hochspannungslabor mit digitalem Messsystem und Messeinrichtungen für Teilentladungen (Grundstörpegel <1 pC), für Wechselspannung bis 100 kV, Gleichspannung bis 130 kV, Impulsspannung 135 kV
Teilentladungsdiagnostik mit Teilentladungs-Analysesystem (IEC 60270, UHF, Akustik), Widerstandsmesssystem (35 TÙ, Prüfspannung 10 kV), Dielectric response analyzer (200V, 100 ìHz bis 5 kHz)
Klimalabor mit Klimakammer für Abkühl- und Erwärmungszyklen (-70 - +180 °C), Wärmeschränke (+250 °C)
Hochstromlabor mit Dauerstromversuchsständen (max. 3000 A), Temperaturerfassung mittels Thermosensoren sowie Infrarotkameratechnik
Kontakt
Prof. Dr. Dirk Uhrlandt
Wissenschaftliches Vorstandsmitglied,
Forschungsschwerpunktleiter Prozess- & Energietechnik
Tel.: +49 3834 - 554 461