LuzNutz

Erhöhung der Anbauwürdigkeit von Luzerne (Medicago sativa L.) als Futterpflanze - Neue Impulse für die Königin der Futterpflanzen

Laufzeit vom 01.02.2021 bis 31.12.2024, gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der BMEL-Eiweißpflanzenstrategie unter dem Förderkennzeichen (FKZ) 2818EPS036.

Das Gesamtvorhaben LuzNutz beschäftigt sich mit innovativen Ansätzen zur Erhöhung der Anbauwürdigkeit der Luzerne (Medicago sativa L.) als Futterpflanze. Die Projektkoordination liegt beim Julius Kühn-Institut – Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI), Außenstelle Groß Lüsewitz. Projektpartner sind das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e. V. (INP) sowie die Saatzucht Steinach GmbH & Co. KG.

Folgende Projektziele werden verfolgt:

i) Bestimmung der genetischen Vielfalt der Luzerne mithilfe effektiver Genomikinstrumente (GBS)
ii) Entwicklung intelligenter Züchtungsinstrumente (SMART Breeding)
iii) Bestimmung von Ertrag und Ertragsqualität im Freiland
iv) Verbesserung der Resistenz und Resilienz

Im Teilprojekt iv wird die Effizienz von kaltem atmosphärischem Plasma als Saatgutbehandlung sowie von plasma­behandeltem Wasser als Pflanzenstärkungsmittel und/oder Pflanzenschutzmittel untersucht.

Die züchterische Verbesserung der Luzerne wird an mehreren Standorten über zwei Anbaujahre hinweg ermittelt, wobei neben dem Ertrag auch die Futterqualität dokumentiert wird. Versuche zur Krankheitsresistenz finden im Labor, Gewächshaus und im Feld statt. Zunächst erfolgt die direkte und indirekte Plasmabehandlung von Saatgut und Pflanzen auf Labor- bzw. Gewächshausebene (2021–2023), um geeignete Behandlungsparameter zu identifizieren. Anschließend werden diese Parameter an ausgewählten, mit Anthraknose infizierten Genakzessionen im Freiland angewendet und evaluiert (2022–2023).

Partner & Förderer
des INP