SUSTAIN

Von Abfall zum Wertstoff: Konzepte für die Depolymerisation und die Wiederverwertung biobasierter Polymere

Laufzeit vom 1.1.2024 – 31.12.2026, gefördert durch das Programm Kooperative Exzellenz der Leibniz-Gemeinschaft unter dem Förderkennzeichen (FKZ) K522/2023.

Biobasierte Polymere nehmen als Ersatz für aus Erdöl gewonnene Materialien eine zunehmend größere Bedeutung ein. Entsprechend werden Möglichkeiten des Abbaus biobasierter Polymere und der Wiederverwendung der damit wieder verfügbaren Komponenten, d. h. der Monomere, immer wichtiger. Durch die Entwicklung entsprechender Verfahren könnte so eine vollständige Kreislaufführung bzw. Kreislaufwirtschaft ermöglicht werden.

Neben der thermischen Wiederverwendung ist insbesondere das chemische Recycling, mit dem sich Grundstoffe tatsächlich wiedergewinnen lassen, von entscheidender Bedeutung. Die Depolymerisation in monomere und oligomere Bausteine würde unmittelbar Ausgangsstoffe für eine erneute Polymerisation bereitstellen.

Das Vorhaben unter Leitung des Leibniz-Instituts für Katalyse nimmt sich dieser Herausforderung an und untersucht verschiedene chemische und technische Ansätze unterschiedlichen Reifegrads. Als eine der vielversprechenden Methoden wird dazu am INP der Einsatz von Plasmaverfahren erforscht.

Die Forschungsanstrengungen erfolgen in engem Austausch mit Partnern des Leibniz-Instituts für Polymerforschung und der Universität Paderborn. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von biobasierten Polyurethanen, -karbonaten, -amiden und -estern.

Kontakt

Dr. Volker Brüser
Leitung Plasmaprozesstechnik

Tel.: +49 3834 - 554 3808

brueser@inp-greifswald.de

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