VakUPlas

Vakuum-Separation und Ultraschall-Plasma Aufschluss von Fermentationsresten zur Steigerung von Biogasausbeuten

Laufzeit vom 1.10.2023 – 30.9.2026, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) unter dem 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung mit dem Förderkennzeichen (FKZ) 03EI5473A.

Neben ihrem Beitrag als regenerative Energiequelle tragen Biogasanlagen auch zur Vermeidung der Freisetzung von Treibhausgasen – insbesondere aus Gülle, also Methan (CH₄), Kohlendioxid (CO₂) und Lachgas (N₂O) – bei. Allerdings werden gegenwärtig nur etwa 75 % der organischen Biomasse tatsächlich in Biogasanlagen umgewandelt, während rund 25 % in den Fermentationsresten verbleiben, die anschließend meist als Dünger ausgebracht werden.

Das Projekt treibt die Entwicklung der Anwendung von Ultraschall und Plasma voran, die in einem vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und dem Land Mecklenburg-Vorpommern geförderten Vorgängerprojekt „KombiMax“ begonnen und im aktuell von der Leibniz-Gemeinschaft geförderten, grundlagenorientierten Projekt „BioAdvan“ weitergeführt wurde. Besonders innovativ ist dabei die Verbindung mit einem Vakuum-Separationsprozess.

Der Fokus liegt auf der erneuten Verwertung von Fermentationsresten, die nach entsprechender Behandlung der Biogasanlage wieder zugeführt werden. Die technischen Konzepte werden sowohl in neue Biogasanlagen integriert als auch in bestehenden Anlagen nachgerüstet.

Projektpartner sind die BioBG GmbH, die Biogastechnik Süd GmbH und das Innovations- und Bildungszentrum Hohen Luckow e. V. Assoziierte Partner sind die Power Recycling Energy Services GmbH und die Ultrawaves Wasser- und Umwelttechnologien GmbH.

Neben einer Steigerung der Methanausbeute um etwa 20 % wird im Rahmen des Projekts auch die Möglichkeit untersucht, Wasserstoff zu produzieren sowie den Stickstoffgehalt im endgültigen Fermentationsrest gezielt zu steuern.

Kontakt

Dr. Volker Brüser
Leitung Plasmaprozesstechnik

Tel.: +49 3834 - 554 3808

brueser@inp-greifswald.de

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