Gasifizierung von Reststoffen

Die Gasifizierung von kohlenwasserstoffhaltigen Rest- und Abfallstoffen zu Synthesegas stellt eine wichtige Technologie für die Kreislaufwirtschaft dar. Insbesondere für gemischte Reststoffe und Verbundmaterialien besteht oft keine marktfähige Lösung für das stoffliche Recycling. Der Einsatz von Plasmen in Gasifizierungsverfahren hilft, Verbrennungsprozesse zu substituieren und ein hochwertiges Synthesegas mit geringen Anteilen von Kohlendioxid, Teer und anderen Verunreinigungen zu erzeugen.

Synthesegas stellt einen universellen Ausgangsstoff für die chemische Industrie dar. Die Erzeugung aus Reststoffen substituiert den Einsatz fossiler Rohstoffe wie Erdöl. Bei bestimmten Reststoffen kann der Plasmaeinsatz auch die Rückgewinnung weiterer Stoffe (Metalle, Glas) unterstützen. Bis zum Markteinsatz sind jedoch noch eine Reihe technologischer Herausforderungen zu lösen.

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Prof. Dr. Dirk Uhrlandt
Wissenschaftliches Vorstandsmitglied,
Forschungsschwerpunktleiter Prozess- & Energietechnik

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