Molekülgaskonversion
Die dissoziative Wirkung von Plasmen legt einen effizienten Einsatz zur Molekülgasauftrennung etwa von Kohlendioxid, Methan, Stickstoff oder Ammoniak nahe, wie sie in Verfahren der Wasserstoffwirtschaft benötigt wird. Nicht-thermische Plasmen versprechen hohe Energieeffizienzen, während nur thermische Plasmen für den großskaligen Einsatz denkbar sind. Um markttaugliche Lösungen zu erreichen, wird eine Kopplung mit chemisch-katalytischen Verfahren sowie ein Plasmabetrieb bei hohen Drücken notwendig sein.
Unser Anliegen ist es, die physikalischen Aspekte der Plasma-Katalysator-Wechselwirkung besser zu verstehen und in Beziehung zur chemischen Konversion zu setzen. Dazu werden u.a. gepulste und sinusbetriebene Barrieren- oder Funkenentladungen hinsichtlich ihres Durchbruchs und der wesentlichen Plasmaparameter untersucht.
Kontakt
Prof. Dr. Dirk Uhrlandt
Wissenschaftliches Vorstandsmitglied,
Forschungsschwerpunktleiter Prozess- & Energietechnik
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