PlasSyn
Grundlegende Untersuchungen zur Nutzung von physikalischem Plasma zur umweltfreundlichen Synthese von organischen Substanzen am Beispiel der Synthese von Amino-p-chinonen und Phenazinen
Laufzeit vom 1.1.2025 – 31.12.2027, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unter dem Förderkennzeichen (FKZ) HA 9629/3-1.
Ziel ist die Definition von Parametern zur plasmavermittelten Synthese von organischen Verbindungen ohne die Zugabe von enzymatischen oder chemischen Katalysatoren, wie z. B. Phenoloxidasen oder Platin, bei Raumtemperatur und unter Vermeidung von organischen Lösungsmitteln. Die durch die Plasmasynthese vermittelte „Grüne Chemie“ wird am Beispiel von Amino-p-chinonen und Phenazinen im Detail untersucht.
Als Ausgangssubstanzen bzw. Reaktionspartner werden p-dihydroxylierte aromatische Verbindungen und Aminoverbindungen eingesetzt. Dabei werden sowohl die Reaktionen der Einzelsubstanzen als auch die Reaktionen in Kombination betrachtet.
Die Produktbildung der einzelnen Reaktionen wird in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern untersucht, um die verantwortlichen Mechanismen aufzuklären. Durch die Optimierung dieser Parameter soll eine möglichst hohe Produktausbeute erzielt werden.
Die Gesamtheit der Analysedaten ermöglicht einen umfassenden Überblick zu den plasmavermittelten Reaktionen.
Gefördert durch: