PlasmaPlusCorona (PPC)
Das Verbundvorhaben „PlasmaplusCorona – Plasmabasierte Desinfektion des Mund‐ und Nasen‐Rachenraumes zur Senkung der Infektiosität von SARS‐CoV‐2‐infizierten Personen“ will die Übertragung der Coronainfektion schon zu Beginn der Krankheit begrenzen. Im Mund- und Rachenraum vermehrt sich das Virus besonders stark. Von hieraus ist auch die Ansteckung durch Husten, Sprechen und Atmen am größten. Kann die Viruslast in diesem Bereich schon reduziert werden, so verringert sich die Ansteckungsgefahr und auch die Ausbreitung des Virus im Körper. Das „PlasmaplusCorona“-Projekt, mit über 2,2 Mio EUR gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), widmet sich der Frage, ob mit kaltem Plasma auch Viren bekämpft werden können. Dies wird unter Entwicklung neuer Plasmaquellenansätze an verschiedenen Modellviren erprobt, u.a. am INP an murinen Coronaviren. Sprecher des Verbundes ist Prof. Dr. Thomas von Woedtke.
Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Dr. Thomas von Woedtke
Telefon: +49 3834 - 554 445
E-Mail: woedtke@inp-greifswald.de